Geilenkirchen - St.-Elisabeth-Krankenhaus erweitert sein Angebot

St.-Elisabeth-Krankenhaus erweitert sein Angebot

Von: st
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Krankenhaus Geilenkirchen St.-Elisabeth-Krankenhaus
Sie wollen am Telefon guten Rat geben: die Krankenhaus-Ärzte Dr. Günter Haselow, Dr. Joachim Zeidler und Dr. Manfred Nebeling (von links). Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen. Während landesweit so manche Kliniken Betten abbauen müssen, wirkt das Geilenkirchener St.-Elisabeth-Krankenhaus diesem Trend entgegen: Die Bezirksregierung hat dem Hospital sogar eine Steigerung der Bettenzahl um 15 auf 233 Betten genehmigt. Zusätzlich erweitert ein neuer ärztlicher Mitarbeiter die Bandbreite der medizinischen Leistungen.

Mit dem 50-jährigen Dr. Joachim Zeidler verstärkt ein Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie und Gastroenterologie die Abteilung für Innere Medizin unter der Leitung der beiden Chefärzte Dr. Manfred Nebeling und Dr. Ulrich Sudhues. Somit können alle bösartigen Tumore, Blutkrebs und weitere Blutkrankheiten therapiert werden.

Bisher hatte das Krankenhaus mit dem Facharzt Dr. Kian Tagrobehkar einen niedergelassenen Facharzt als Kooperationspartner, wenn es um die Betreuung von Krebspatienten ging. Während sich dieser weiterhin um die ambulanten Fälle sorgen wird, steht Dr. Joachim Zeidler, bisher Chefarzt der Abteilung Innere Medizin, Gastroenterologie und Hämatologie/Onkologie in Lippstadt, für stationäre Patienten zur Verfügung.

Die Mediziner des Geilenkirchener Krankenhauses wollen aber nicht nur Patienten behandeln, sondern auch Menschen beraten. Deshalb laden die beiden Chefärzte Dr. Günter Haselow, Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie und Proktologie, und Dr. Manfred Nebeling, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, gemeinsam mit Joachim Zeidler zu einer telefonischen Sprechstunde zum Thema „Darm“ ein.

Sie findet statt am Dienstag, 21. März, von 16 bis 18 Uhr. „In diesem Zeitraum kann jeder seine Fragen zum Thema Darm stellen“, erklärt Zeidler. „Die telefonische Sprechstunde ersetzt natürlich nicht den Besuch des Hausarztes, sondern soll eine zusätzliche Informationsquelle sein“, ergänzt Haselow.

„Für die Beantwortung mancher Fragen muss man natürlich auch die Befunde kennen. Es gibt also Grenzen“, weiß auch Nebeling, der aber mit der Sprechstunde die Kommunikation zwischen Ärzten und Bürgern in Gang setzen will.

Haselow und Nebeling sehen die Sprechstunde auch als Teil der Arbeit ihres von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Darmkrebszentrums. Das Darmkrebszentrum des St.-Elisabeth-Krankenhauses wurde im Dezember 2009 erstmals zertifiziert. Es beteiligt sich an verschiedenen nationalen und internationalen Studien.

Die beiden Chefärzte sind sich sicher: Die Hämatologie und Internistische Onkologie im Geilenkirchener Krankenhaus wird künftig weiter ausgebaut. Von daher wird es nicht die letzte Telefonhotline sein, auch andere medizinische Themen sollen künftig angesprochen werden.

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