St.-Elisabeth-Krankenhaus bessert nach

Von: mabie
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Bürgermeister Georg Schmitz, sein Stellvertreter Leo Kuhn, Dr. Dominik Pöppl und Geschäftsführer Kurt Groten von der Ambulanten Reha, Dr. Karl-Heinz Feldhoff vom Kreisgesundheitsamt, Holger Baumann als Direktor der Deutschen Rentenversicherung im Rheinland, Ergotherapeutin Kerstin Lahaye und Behindertenbeauftragter Heinz Pütz (v.l.) begutachteten die Reha-Einrichtung. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Für manche Besucher und Patienten dürfte es auf dem Weg zu einem Termin die größte Barriere sein, im St.-Elisabeth-Krankenhaus einen Parkplatz zu finden. Dieser Problematik soll ja bekanntlich ein Parkhaus abhelfen.

Wie sich Barrieren abbauen lassen, die in der Ambulanten Reha am Krankenhaus für Menschen mit einem Handicap eine Hürde darstellen, das wurde am Montag im Beisein des Direktors der Deutschen Rentenversicherung im Rheinland, Holger Baumann, begutachtet.

Angestoßen hatte die Überarbeitung der überaus beliebten Einrichtung der Behindertenbeauftragte der Stadt Geilenkirchen, Heinz Pütz. Und natürlich nahm er auch am Rundgang durch das Gebäude teil und überzeugte sich von den umgesetzten Maßnahmen. „Bei einem so großen Gebäudekomplex kann man so etwas natürlich nur schwerpunktmäßig machen“, stellte er klar.

Die mit einem niedrigen fünfstelligen Invest von Geschäftsführer Kurt Groten von der Ambulanten Reha bezifferten Kosten entfielen dabei auf viele Dinge, die auf den ersten Blick kaum auffallen. So wurden die wichtigsten Türschilder nicht nur in gut ertastbarer taktiler Schrift ausgeführt, sie erhielten auch zusätzlich die Breill-Schrift, die Texte für Blinde lesbar macht.

Kontrastreiche Aufschriften auf Glasflächen über einen Meter Fläche, eine überraschend günstig umsetzbare Sprachausgabe für den Lift, Maßnahmen im hauseigenen Bewegungsbad und noch vieles mehr schaute sich das Team aus Experten an, unter ihnen Dr. Karl-Heinz Feldhoff vom Kreisgesundheitsamt, Geilenkirchens Bürgermeister Georg Schmitz und Dr. Dominik Pöppl von der Reha-Einrichtung. Letzterer wies auch auf etwas hin, das im Gegensatz zum mit dicken weißen Linien arbeitenden Leitsystem im Zugang zur Einrichtung für Besucher kaum sichtbar ist. „Wir haben auch die Theke abgesenkt“, freute er sich über die zahlreichen Stellschrauben, an denen nun im Sinne der Barrierefreiheit Hand angelegt wurde.

Thema Psychosomatik

Holger Baumann freute sich, dass diese seinen Worten nach „eine der zentralen Einrichtungen“, auch in diesem Bereich zugelegt hat. Sein Thema war auch der Umgang mit psychosomatischen Erkrankungen, hier zeige die Ambulante Reha in Geilenkirchen, in der eine eigene Abteilung dafür eingerichtet ist, den Weg in die Zukunft auf. „Die meisten Erwerbsminderungsrenten haben mit dem Thema Psychosomatik zu tun, hier gibt es Lösungen“, meinte er. Dies sei besonders hervorzuheben, da sich die Mitarbeiter der Reha in Geilenkirchen in Firmen und Unternehmen um die Prävention bemühten. Themen wie die richtige Bewegung, richtiges Sitzen und auch die passende Ernährung würden so dazu beitragen, dass Menschen länger erwerbsfähig bleiben können.

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