St.-Blasius-Schützen für langen Zugweg belohnt

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Mit genügend Regenschirmen bewappnet, versuchte man das Königspaar Jürgen und Birgit Paulus beim Bundesschützenfest in Kerkrade einigermaßen trocken zur Roda-Halle zu geleiten.

Geilenkirchen-Gillrath. Am Sonntag hieß es in Gillrath für alle mitreisenden St.-Blasius-Schützen mit Familien sowie dem Trommler- und Pfeifercorps zeitig aufstehen, weil „d’r Bus kütt“! Man traf sich am Vereinslokal „Zur Rose“, um mit dem Bus das Bundesschützenfest in Kerkrade zu besuchen.

Los ging es um neun Uhr, leider bei strömendem Regen. Nach kurzer Fahrt hoffte so mancher Teilnehmer wohl angesichts des Wetters, dass das Ziel noch nicht erreicht sei und man noch im Trockenen bleiben oder gar den Festzug mit dem Bus bestreiten könne. Daraus wurde natürlich nichts. Mit genügend Regenschirmen bewappnet, versuchte man das Königspaar Jürgen und Birgit Paulus einigermaßen trocken zur Roda-Halle zu geleiten.

Geduld und Stehvermögen

Dort angekommen, waren dann Geduld und Stehvermögen gefragt. Als heimatnahe Bruderschaft starteten die St.-Blasius-Schützen Gillrath im ersten Drittel des 6. Diözesanverbandes erst gegen 15 Uhr. Bruderschaft und Königspaar wurden auf dem drei Kilometer langen Zugweg für ihr langes Warten durch viele Zuschauer ausreichend belohnt und beklatscht. Es war zu spüren, dass die Niederlande eine Monarchie sind und man dort weiß, wie man ein Königspaar bejubelt.

Der mitgereiste Fanclub, bestehend aus Frauen der Schützenbrüder, hatte sich in der Nähe der Ehrentribüne mit Snacks und Getränken niedergelassen und verfolgte den Festzug mit eigens angefertigten Fähnchen und guter Stimmung.

Gemeinsames Abendessen

Gegen 16.30 Uhr ging es wieder Richtung Heimat, wo der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen im Vereinslokal „Zur Rose“ seinen Abschluss fand.

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