Sprung vom Startblock eröffnet Freibadsaison

Von: hama
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Um die 24 Grad hätte man gerne. Bürgermeister Bernhard Tholen, Ger Demandt und Rudi Niemeyer freuen sich auf den heutigen Freitag. Um 15 Uhr soll offizieller Badestart sein. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Die Sonnenschirme noch eingepackt, die Rutschbahnen trocken, und kein Kindergeschrei im weiten Rund des Gangelter Freibades. Damit soll es aber am heutigen Freitag vorbei sein. Dann steht um 15 Uhr - bei freiem Eintritt - das „Anschwimmen” auf dem Programm.

Während Bürgermeister Bernhard Tholen sich bei der Gästeliste derer, die als Erste von den Startblöcken springen werden, noch bedeckt hält, haben die beiden Schwimmmeister Ger Demandt und Rudi Niemeyer nicht mehr so viel zu tun. Letzte vorbereitende Arbeiten laufen noch, aber der Blick geht zum Himmel, zur Solaranlage und dann wieder auf das Thermometer. 16 Grad waren es am Montag. Während in den Nächten davor die Temperaturen teilweise deutlich in den einstelligen Bereich sanken, ging natürlich auch die Wassertemperatur runter.

„Seit Mittwoch ist es deutlich wärmer geworden”, so Rudi Niemeyer. Die Kombination Solaranlage und Heizung sollte es unter diesen Umständen schaffen, den Herren rund 24 Grad in Wasser zu zaubern - Damen haben beim Anschwimmen noch nicht teilgenommen. So kann man davon ausgehen, dass die drei Bürgermeister aus Gangelt, Selfkant und Waldfeucht an den Start gehen, der evangelische Pfarrer Mathias Schoenen ist stets dabei und hat wohl schon seine Badehose „aufgebügelt”.

Die in die Jahre gekommene Rutsche ist frisch vom TÜV abgenommen. Es soll sich in den nächsten Monaten entscheiden, ob es eine Sanierung der Bahn gibt oder ob sie ersetzt werden muss. Nun wird sie wieder Austragungsort des Wettrutschens sein. Das ist vor allem für die Kinder eine große Gaudi. Die Turmspringer aus Aachen werden auch wieder ihre Kunst vorführen.

Als Ger Demandt und Rudi Niemeyer am 8. März mit den Reinigungsarbeiten im Freibad begannen, trafen sie wieder auf alte Bekannte. Seit einigen Jahren nutzt ein Entenpärchen die Zeit von Herbst bis Frühjahr, um in absoluter Ruhe seine Kreise zu ziehen. Gestört werden sie ab und an von ein paar Fröschen, die die beiden Schwimmmeister dann ins Bruch tragen, wenn die 2250 Kubikmeter Wasser abgelassen worden sind. „Früher brauchten wir mit vier Leuten zwei Wochen für die Reinigung des Beckens”, erinnert Ger Demandt. Seit die Folie eingebaut wurde, schaffen das zwei Mann in einer Woche.

„Badehose bei Fuß” stehen sicherlich auch schon die Gangelter Frühschwimmer. Temperaturen und Wetter spielen bei diesen rund hundert Badefreunden keine Rolle. In der Zeit von 6 bis 9 Uhr gehört das Bad meistens ihnen. Dienstags hat das Freibad bis 21 Uhr geöffnet.

Das aktuelle Programm, unter anderem ein Nachtschwimmen für den guten Zweck, die geänderten Eintrittspreise und die Öffnungszeiten findet man unter www.gangelt.de.

Weiterhin Clubkarten und Saisontickets:

Die neuen Eintrittspreise für das Freibad in Gangelt sind jüngst vom Gemeinderat beschlossen worden. Die Einzelkarte wird 5 Euro kosten, seit dem Jahr 2002 lag der Preis bei 4 Euro. Bei der Hälfte (jetzt 2,50 Euro) ist es geblieben für den einmaligen Zutritt von Kindern, Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderungen. Im Angebot geblieben sind auch die Gruppen- und Zehnerkarten, die Saison- und Clubtickets.

Im Freizeitzentrum gibt es auch weitere Unterhaltung gegen neu kalkulierte Gebühren. Eine Runde Minigolf kostet 3 Euro (Kinder 2,50; ein „Kindergeburtstagspaket” hält weitere günstigere Konditionen vor). Für das Kahn fahren auf dem Weiher wird pro Stunde 6 Euro verlangt. Ein Leih-Fahrrad kostet 6 Euro pro Tag, vier Euro für den halben.

Der Wohnmobilplatz nimmt Besucher auf gegen 7 Euro an Werktagen. Wochenends (ab Freitag), an Feiertagen und während der Ferienzeit in Nordrhein-Westfalen liegt der Tagespreis bei 10 Euro. Der Rat hat bereits nach Alternativen für die Gebühren- und Standmietenkalkulation gefragt. Die Verwaltung sagte eine Prüfung zu, die auch eine externe Berechnung des verbrauchten Stroms beinhaltet.

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