Sportlererehrung: Leistungen und Engagement gewürdigt

Von: Markus Bienwald
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Ein beeindruckendes Bild boten die Sportlerinnen und Sportler aus Übach-Palenberger Vereinen bei der jüngsten Sportlerehrung der Stadt im edlen Ambiente von Schloss Zweibrüggen. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Es war wieder ein glanzvoller Termin im Schloss Zweibrüggen: die Sportlerehrung der Stadt Übach-Palenberg. In diesem edlen Ambiente freute sich ein gut aufgelegter Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch über reichlich sportlichen Besuch.

Bestens organisiert von Jutta Gündling und dem Team des Rathauses, ließ der Verwaltungschef dabei die sportlichen Höhepunkte des beinahe abgelaufenen Jahres Revue passieren.

Insgesamt 45 zu Ehrende waren es dieses Mal, die alleine oder in der Mannschaft Erfolge eingefahren hatten. Dabei hatte Jungnitsch auch die Trainer und Ehrenamtlichen im Blick, die zum persönlichen Einsatz jedes Sportlers noch ihr Quäntchen an Trainings- und Vereinsarbeit hinzugefügt haben, das den Erfolg im Sport überhaupt erst möglich macht.

„Ihren Erfolg verdanken Sie nicht nur ihren eigenen Leistungen, sondern auch dem Team, das im Hintergrund wirkt“, so Jungnitsch. Er betonte, dass Spitzenleistungen nur dann zu erzielen seien, wenn talentierte wie engagierte Sportler, Trainer und Betreuer eng zusammenarbeiteten.

„Die meisten der im Hintergrund Wirkenden tun dies in ihrer Freizeit ehrenamtlich“, meinte Jungnitsch weiter. Dieser Einsatz sei nicht hoch genug zu bewerten, weshalb der Erste Bürger sie als Vorbilder lobte. Bei der ehrenamtlichen Arbeit wurden Manfred Ehmig, Hans-Josef Bien und Bernhard Bastuck mit der Urkunde der Stadt und einem Präsent durch die Kreissparkasse Heinsberg ausgezeichnet.

Manfred Ehmig war nicht nur 22 Jahre lang Vorsitzender des größten Schwimmvereins im Bezirk Aachen, der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg. „In 45 Jahren Vorstandsarbeit hat er viele Ideen, Anregungen und Initiativen eingebracht“, sagte Jungnitsch dazu. Hans-Josef Bien und Bernhard Bastuck haben ihre sportliche Heimat beim VfL Übach-Boscheln. Bien ist seit mehr als 30 Jahren ehrenamtlich dort tätig, auf zehn Jahre mehr blickte der am VfL-Logo auf dem Arm erkennbare Bernhard „Berni“ Bastuck.

Unter den Vereinen, aus denen die aktiven Sportler stammten, nahm der SV Schlafhorst eine große Rolle ein. Ob Sebastian Koch im Weitsprung und Sprint der Klasse M30, Lutz Vorbach im Kugelstoßen und Diskuswurf der Altersklasse M70, Wurf-Multi-Meister Peter Speckens in der Klasse M80, Alfred Reinhard beim Weitsprung und Hürdenlauf der M55 oder Nils Langemeyer als Läufer der U18: Alle sammelten im vergangenen Sportjahr viele Urkunden, Bestzeiten und Medaillen.

Das Handbike ist für Aaron van der Meeren sein Sportgerät. Nach einem Sturz in einem Bike-Park ist er querschnittsgelähmt und kämpfte sich mit riesigem Einsatz zurück zum Sport. Beim Handbike-Battle in Österreich gewann er den Nachwuchspreis, das nächste große Ziel sind die Paralympics 2020. „Bei deinem Willen und deiner Kraft bin ich mir sicher, dass du dieses Ziel erreichen wirst“, kommentierte Jungnitsch die ehrgeizigen Pläne.

Wie immer war der rote Teppich bei der Sportlerehrung aber auch für die Schwimmer des VfR ausgerollt. Helge Faulwetter (Freistil), Thimo Dronske (Brust) und Stephanie Pietschmann (Rücken) waren drei gute Beispiele dafür, dass sich die Leistungen im Verein nicht auf eine Disziplin beschränken müssen. Auch die Lagen-Staffel der AK200 bei den Herren in der Besetzung Björn Keuter, Holger Stein, Andreas Flügge und Rolf Aust, die zudem für ihre Einzelleistungen geehrt wurden, zeigte sich in Bestform und wurde zweifacher NRW-Meister.

Das Damenquartett mit Hanna Bonn, Jaqueline Breuer, Maike Strieder und Kim Giang war ebenfalls in Topform, musste sich letztlich aber im Kampf um einen Platz auf dem Siegertreppchen der noch stärkeren nationalen Konkurrenz beugen.

Ebenfalls bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal erreichten die Herren mit Alexander Lehnen, Florian Troschke, Jonas Rütten, Sascha Brosche und Jan Pietschmann zwei Staffelstarts und waren auch in der Einzelwertung bestens dabei.

Als letztes und größtes Team des Abends wurde schließlich noch die erste Damenmannschaft der Handballabteilung vom VfR Übach-Palenberg ausgezeichnet. Mit ihren Trainern Roman Kapfenberger und Simon Nießen, ihrem Betreuer Josef Bolten und den Zeitnehmerinnen Petra Bertrams und Julia Czerw wurden sie Vize-Pokalsieger und wollen auch in der Liga Bestleistungen umsetzen.

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