Sport für die Integration

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Die Realschüler legten sich ordentlich ins Zeug, um aus der ungewöhnlichen Spielposition, nämlich Basketball im Sitzen, Punkterfolge zu erreichen. Vier Teams mit Auswechselspielern waren im Halleneinsatz.

Gangelt. Gar nicht so einfach, die Füße still zu halten. Aber Gabriel Kasapoglu hat den Realschülern vor der sportlichen Übung erklärt, warum das gerade für sie wichtig ist. Gemeinsam wollen sie gleich Basketball spielen. Aus dem Rollstuhl heraus.

Wenn es dabei unbeabsichtigte Rempler gibt, sollten die Zehen schon in der „Schutzzone” stecken. Um sich selbst muss der 36-Jährige nicht fürchten. Eine frühe Kinderlähmung hat ihn an den Rollstuhl gefesselt.

Was ihn nicht davon abhält, sportliche Höchstleistungen zu zeigen. Zusammen, beispielsweise mit Markus Loos, spielt er Erstliga-Basketball bei den „Cologne 99ers”. Sein 32-jähriger Teamkamerad verlor seine Gehfähigkeit durch eine sturzbedingte Querschnittslähmung.

Diese Hintergründe schilderten die beiden Rollstuhl-Basketballer am Dienstag vor den Gangelter Realschülern und deren Lehrern ohne Zurückhaltung. Denn exakt die soll überwunden werden, und dazu dient ein solcher Treff auf Ebene des Sports.

Unterstützt wird das Projekt mit dem Titel „Neue Sporterfahrung” von Verbänden wie dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband (DRS). Für die Projektleitung und technische Realisierung hat sich die Deutsche Telekom AG eingebracht.

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