Geilenkirchen-Würm - Spielzeug-Reste sorgen für Rehtod im Wald

Spielzeug-Reste sorgen für Rehtod im Wald

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armes rekitz-foto
Das Kitz war mit beiden Hinterläufen in ein Plastikrad getreten. Ein Schuss erlöste es von seinen Qualen.

Geilenkirchen-Würm. Martin Launer aus Geilenkirchen ist entsetzt: Der Jagdaufseher im Revier Würm VIII wurde von einer Anwohnerin im Ortsteil Flahstraß darauf aufmerksam gemacht, dass sich ein verletztes Rehkitz im Wald aufhält.

Das Rehkitz hätte einen Fremdkörper am hinteren Lauf und könne sich nur mühsam fortbewegen. Alle Versuche des Jagdaufsehers, das Rehkitz einzufangen, scheiterten jedoch. Wochen vergingen. Jetzt sah er das Tier wieder.

Es war nicht mehr in der Lage zu laufen und sehr stark abgemagert, sodass Launer sich dafür entschied, das Leiden des Rehkitztes zu beenden. Mit einem Fangschuss erlöste es das Rehr von seinen Qualen. Jetzt stellte er fest, was geschehen war: Das Kitz war mit beiden Hinterläufen in ein Plastikrad eines Spielzeuges getreten.

Immer wieder kann der Jagdaufseher beobachten, dass sorglos weggeworfenes Spielzeug und anderer Müll verheerende Folgen für das Wild haben.
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