Geilenkirchen - Spiellandschaft für Kindertagesstätte St. Ursula kostet 10.000 Euro

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Spiellandschaft für Kindertagesstätte St. Ursula kostet 10.000 Euro

Von: Georg Schmitz
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Direkt nach der Freigabe erstürmten die Jungen und Mädchen der Geilenkirchener St.-Ursula-Kindertagesstätte ihre neue Kletteranlage und tobten sich nach Herzenslust aus. Möglich gemacht wurde die neue Spiellandschaft durch das Engagement des Fördervereins. Foto: Georg Schmitz
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Pfarrer Peter Frisch durchtrennte mit den Kindern symbolisch ein Band zur Eröffnung der Kletteranlage.

Geilenkirchen. Mit dem Installieren einer riesigen, mit 10.000 Euro zu Buche schlagenden Kletteranlage ist die Spiellandschaft der Kindertagesstätte St. Ursula in Geilenkirchen nun komplett. Die neuen Geräte lassen 88 Kinderherzen höher schlagen.

In einer Kombination aus mehreren Spielelementen entstand in den letzten drei Monaten im Außenbereich eine großzügige Anlage mit Klettertürmen und Niederseilgarten. Auf der Wackelbrücke, der Stangenrutsche und dem Spinnennetz lässt es sich nach Herzenslust toben.

Die Leiterin der Geilenkirchener Kitas, Ilse Herbst, freut sich mit ihren Kolleginnen und natürlich den Kindern über das vom Förderverein Kindergarten St. Ursula realisierte Projekt. Herbst dankte nicht nur den Sponsoren, sondern lobte bei der Einweihung besonders das Engagement des Fördervereins-Vorsitzenden Thomas Kaiser, der mit eigener Hände Arbeit viel zum Gelingen beigetragen habe. „Die Kinder haben die Spielanlage wachsen sehen“, sagte die Leiterin und stimmte zusammen mit den Jungen und Mädchen und Eltern ein Dankeslied an.

Das Aufbauen und die Montage der Holzelemente erfolgte in Eigenleistung, wobei Thomas Kaiser wochenlang die zwölf bis 24 Zentimeter dicken Robinienstämme bearbeitete. „Was die Haltbarkeit angeht, ist die Robinie das beste Holz und auch härter als Eiche“, erklärt Lieferant Wolfgang Davids.

So um die 20 Jahre werde die Spielanlage problemlos den Witterungseinflüssen trotzen. 80 laufende Meter Robinie seien hier bis zu 70 Zentimeter tief im Boden verankert worden.

„Das ist wirklich spitze, möchtet ihr drauf klettern?“, fragte Pfarrer Peter Frisch die Kinder, die natürlich lautstark mit „ja“ antworteten. Frisch dankte dem Förderverein und den Eltern der Kinder, die die Initiative für den Bau der Kletteranlage ergriffen hätten. „Toll, dass das Klettergerüst hier steht, denn ich wohne da vorne“, zeigte der Pfarrer auf sein 30 Meter entfernt liegendes Domizil. „Ich gehe dann nur durch den Garten und kann hier klettern“, scherzte Peter Frisch.

Dann konnten die Jungen und Mädchen ihrem Spieldrang freien Lauf lassen und machten ausgiebig von dem Spielangebot Gebrauch, nachdem symbolisch ein Band durchtrennt worden war.

Thomas Kaiser weiß noch zu berichten, dass es viele Richtlinien zu beachten und Hürden zu überwinden galt, bevor der TÜV schließlich grünes Licht gab. Zu den Kriterien zählte auch der Aspekt der U3-Sicherheit, wobei die niedrigsten Teile 40 Zentimeter nicht unterschreiten dürfen, damit das Klettergerüst nicht von den unter Dreijährigen erklettert und so zur Gefahr werden kann.

Den Kindern steht jetzt eine Spiellandschaft zur Verfügung, die in der Umgebung ihresgleichen sucht.

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