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Spielerunden in der Kirchengemeinde

Von: mabie
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Gabi Rogers, Martina Hoppe und Lothar Kötz haben Spaß beim „Hexentanz“ in der evangelischen Kirche in Gangelt. Foto: Markus Bienwald

Gangelt. Margret Babilon, Hildegard Straub, Martina Hoppe und Gabi Rogers haben sich an diesem Sonntagnachmittag zum Hexentanz verabredet. In der Kirche, genauer gesagt der evangelischen Kirche in Gangelt. Doch dabei geht es natürlich nicht um irgendein dunkles Ritual, denn in einem der Gesellschaftsräume wird damit eine spielerische Zusammenkunft zelebriert, dir künftig öfter stattfinden soll.

Den „Familien-Spielenachmittag“ nennen die Gemeindeglieder das und wollen jeden zweiten Sonntag im Monat für drei Stunden weglocken von Fernseher, Computer oder Spielekonsole. „Bei uns gibt es nur Brett- und Gesellschaftsspiele“, sagt Bernt Hoppe, der gemeinsam mit Lothar Kötz die Herrenriege bei der Premiere stellt. „Wir haben uns überlegt, wie wir uns zeitlich organisieren können und sind dann am Sonntagnachmittag hängengeblieben“, sagt Hoppe, „und zwar so, dass man ungeachtet des Alters Spaß erlebt“.

König Fußball und der zu seinem Genuss meist nötige Samstag fielen also weg, nun ist am zweiten Sonntag im Monat die Kirche offen. „Jeder kann vorbeikommen“, lädt Hoppe ein. Spiele können mitgebracht werden, wobei bei weniger bekannten Exemplaren ein gewisses Talent zum Erklären der Spielregeln nicht von Nachteil ist. „Wir haben aber auch genügend Spiele da. Kaffee und was Süßes gibt es auch meistens“, sagt Hoppe lächelnd. Und er stürzt sich wieder in den Hexentanz, bei dem es, ähnlich wie im Mensch-ärgere-Dich-nicht darum geht, Hütchen schnell über ein Spielfeld an die richtige Stelle zu bewegen.

Doch durchs ganze Erklären und Erzählen ist er nun ganz raus gekommen, denn die Hütchen sind nur unten farbig markiert und damit muss sich der Spieler wie beim Memory genau merken, wo seine Männchen sind. Prompt erwischt Bernt Hoppe das falsche Hütchen – das Hallo bei seinen Mitspielern ist groß, schließlich gehört der Spaß am Gewinnen und am vielleicht weniger geschickten Taktieren der Mitspieler auch ein bisschen dazu.

„Was soll‘s“, sagt Hoppe schulterzuckend, es geht schließlich um die Geselligkeit, und hier machen die Sechs vom Spieletreff einen wichtigen Schritt ins nächste Jahr. Der nächste Termin steht auch schon fest: Am Sonntag, 12. Januar, sind alle Interessierten in die evangelische Kirche Gangelt in der Lohausstraße 36 eingeladen.

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