Spezialeinsatzkommando greift in Geilenkirchen zu

Von: jan/pol
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In diesem Haus in der Teverener Hochstraße wurde ein 42-Jähriger von Maskierten niedergestochen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Einen spektakulären Polizeieinsatz gab es am Dienstagabend in Geilenkirchen. Ein Spezialeinsatzkommando hat zwei Männer und eine Frau nach einem Raubüberfall festgenommen. Noch ist allerdings unklar, ob das Kommando dabei die Täter erwischt hat oder eine Verwechslung vorliegt.

Drei Personen stehen im dringenden Tatverdacht, zuvor gegen 16.30 Uhr einen bewaffneten Raubüberfall in einem Mehrfamilienhaus auf der Hochstraße begangen zu haben. Ein Mann wurde bei dem Überfall mit Messerstichen verletzt. Die drei makierten Täter bedrohten die Anwesenden mit Waffen und forderten die Herausgabe von Bargeld.

Anschließend griff einer der Täter den 42-jährigen Mann an und stach mit einem Messer auf ihn ein. Der 42-Jährige erlitt durch den Angriff schwere Verletzungen und musste später in ein Krankenhaus gebracht werden. Dann rissen die Unbekannten einen Fernseher von der Wand und flüchteten aus der Wohnung.

Nach ersten Zeugenaussagen sollen die Täter dann in einem Auto, das vor dem Haus anhielt, eingestiegen und geflüchtet sein. Zeugen hatten sich das Kennzeichen gemerkt und so konnten die alarmierten Polizisten den Wagen schon kurze Zeit später in Geilenkirchen ausfindig machen.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass sich die Täter in einem Haus am Hartbaumpfad aufhalten könnten. Da der 42-Jährige mit einem Messer angegriffen und auch mit einer Schusswaffe bedroht worden war, forderten die Beamten ein Spezialeinsatzkommando zur Festnahme der Tatverdächtigen an. Schließlich gelang es den Polizeikräften gegen 20.30 Uhr, zwei Männer und eine Frau festzunehmen, als diese das Haus verließen. Ob diese vorläufig festgenommenen Personen jedoch tatsächlich an dem Raubüberfall beteiligt waren, muss nach den weiteren Zeugenbefragungen bezweifelt werden.

Offensichtlich war ihr Auto zwar auf der Hochstraße gesehen worden, aber die Täter flüchteten möglicherweise in einem anderen Fahrzeug. Hierzu liegen derzeit noch keine weiteren Erkenntnisse vor. Auch gelang es noch nicht, die näheren Tatumstände zu klären. Deshalb werden weitere Zeugen gesucht, die Angaben machen können. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Heinsberg, Telefon 02452/9200.

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