Geilenkirchen - SPD Geilenkirchen ruft Ehrenamtspreis aus und bittet um Vorschläge

SPD Geilenkirchen ruft Ehrenamtspreis aus und bittet um Vorschläge

Von: Katrin Fuhrmann
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Sie präsentieren gemeinsam Rolf, den Ehrenamtspreis: Dieter Sontopski, Jürgen Plein, Künstler Willi Arlt, Christoph Grundmann und Marko Banzet. Foto: Katrin Fuhrmann

Geilenkirchen. Erhobenen Hauptes steht Rolf da. Seine breiten Schultern stehen etwas zurück. Die Brust streckt er raus. Sein Kopf und sein Körper sind ganz glatt. Das mag wohl daran liegen, dass Rolf aus Eisen besteht, er ist nur etwa 30 Zentimeter groß. Rolf ist ein Pokal.

Um genauer zu sein: Er ist der Ehrenamtspreis der SPD Geilenkirchen 2015, der am Tag des Ehrenamtes, am 5. Dezember, erstmals verliehen wird. Ganz spontan haben die Initiatoren dieses Preises dem kleinen Mann aus Eisen seinen Namen gegeben. „Das klingt einfach schöner“, sagt Jürgen Plein, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender.

Auf Initiative von Christoph Grundmann, neuer Fraktionsvorsitzender der SPD Geilenkirchen, und Jürgen Plein, der auch Mitglied des Kreistags ist, wurde der Ehrenamtspreis vor einigen Monaten ins Leben gerufen. „Es gibt in Geilenkirchen so viele Ehrenamtler, die sich seit Jahren kontinuierlich engagieren“, sagt Plein. Sie blieben aber meistens im Hintergrund. „Diesen engagierten Personen und Organisationen aus dem Stadtgebiet und ihren Dörfern möchten wir auf diese Weise Dank und Anerkennung zeigen.“

Die Vorschläge für den Preis sollen aus der Bevölkerung kommen. Es können Einzelpersonen, Organisationen und Vereine vorgeschlagen werden. „Wir wollen die Vorschläge sammeln. Dann entscheidet eine vierköpfige Jury, wer den Preis erhalten soll“, so Marko Banzet, stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Er betont, dass es nicht erlaubt sei, sich selbst vorzuschlagen. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert, außerdem darf der Gewinner sich über eine Reise nach Berlin und natürlich den Mann aus Eisen freuen.

Rolf wurde vor ein paar Wochen geboren, geschaffen hat ihn Künstler Willi Arlt aus Lindern. „Das Material und die Haltung dieser Figur sind wohl bedacht. Der glatte Kopf steht für einen klaren Gedanken, die breiten Schulter sollen verdeutlichen, dass man viel Kraft für das Ehrenamt braucht und viele Lasten zu tragen hat“, erklärt Arlt. Wenn der Gewinner feststehe, werde sein Name noch auf den Sockel graviert. Damit wäre Rolf dann endgültig fertig. Der Künstler hat es sich zur Aufgabe gemacht, menschliche Figuren aus Eisen zu schaffen, die er sehr reduziert darstellt. Sein Fokus liegt auf dem Ausdruck der Figur.

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