Spatenstich für Gewerbegebiet Niederheid-Süd

Von: André Schaefer
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Während die Baggerschaufel kräftig in Betrieb genommen wird, sind im Hintergrund bereits etliche Vorkehrungen für das neue Gewerbegebiet Niederheid-Süd getroffen worden. Im Dezember sollen die erschlossenen Baugrundstücke zur Verfügung stehen. Foto: André Schaefer
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Blicken mit Zuversicht in die Zukunft: Bürgermeister Thomas Fiedler (rechts) und Markus Mönter zeigen den Plan des neuen Gewerbegebietes.

Geilenkirchen. Ganz nebenbei erfüllte sich für Thomas Fiedler dann auch noch ein kleiner Kindheitstraum. Mit strahlenden Augen nahm Geilenkirchens Bürgermeister Platz im Führerhaus des großen Baggers. Fahren durfte er ihn nicht, doch sein Blick über die Baustelle verriet seine große Zufriedenheit. „Ich hoffe, die Zukunft dieses Gewerbegebiets wird ebenso sonnig wie der heutige Tag“, sagte Fiedler.

Natürlich war es nicht der Bagger, sondern viel mehr die von Fiedler angesprochene Ansiedlungsfläche an der Bundesstraße 56, die jetzt Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung anlockte, um offiziell den Spatenstich zur Erschließung des neuen Gewerbegebietes Niederheid-Süd zu feiern.

Mit der rund elf Hektar großen Gesamtfläche hat die Stadt nun die Weichen gestellt für die Ansiedlung neuer sowie die Expansion örtlicher Unternehmen. „Wir kommen damit dem steigenden Bedarf an neuen Großflächen nach und bieten Unternehmen einen Ansiedlungspunkt, der durch die umliegenden Straßen und der Nähe zur Autobahn kaum besser sein könnte“, sagte der Bürgermeister.

Ganze 1,5 Millionen Euro beträgt die Bauinvestition der neuen Gewerbefläche, deren Erschließungsarbeiten gegen Ende des Jahres abgeschlossen sein sollen. „Es wird jetzt alles sehr zügig gehen“, kündigte Markus Mönter, technischer Beigeordneter der Stadt Geilenkirchen, an.

Der Plan siehe vor, dass die erschlossenen Baugrundstücke Mitte Dezember zur Verfügung stünden, heißt es. Doch bis die ersten Unternehmen ihren neuen Ansiedlungspunkt über den Kreisverkehr an der Sittarder Straße/Karl-Arnold-Straße befahren können, wird noch einige Zeit vergehen.

Aktuell ist die Stadt in „guten Gesprächen“ mit interessierten Unternehmen. „Eine gute Hand voll an Interessenten hat uns bislang kontaktiert. Bei der Auswahl schauen wir natürlich hin, was gut ins Stadtbild in Geilenkirchen passt“, sagte Susanne Köppl von der Stabstelle Wirtschaftsförderung.

In einem Punkt sind sich die Verantwortlichen der Stadt jedenfalls einig: Gesucht werden mittelständische und junge sowie wachsende Unternehmen mit innovativen Ideen.

Zudem sei man daran interessiert, möglichst viele Unternehmen zu berücksichtigen und – wenn möglich – eine Übernahme der überwiegenden Fläche durch einen großen Betrieb zu vermeiden. „Sollte es nun dazu kommen, dass plötzlich der weiße Ritter um die Ecke kommt und sein Interesse signalisiert, mehr als die Hälfte der Fläche allein für sich in Anspruch zu nehmen, wären wir schlecht beraten, sofort zuzustimmen“, betonte Fiedler. Komplett ausschließen wollte der Bürgermeister solch ein Szenario allerdings nicht.

Fest steht: Der Einzelhandel ist im neuen Gewerbegebiet nicht vorgesehen und soll weiterhin im Bereich der Innenstadt konzentriert bleiben. „Uns schwebt da ein guter Mix aus den Bereichen Handel, Dienstleistung und Handwerk vor“, verriet Köppl.

Gegen Ende des Jahres wolle man dem Stadtrat die konkreten Vorschläge der interessierten Unternehmen vorlegen, um eine endgültige Entscheidung treffen zu können.

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