Geilenkirchen-Grotenrath - Spaß und Abenteuer: Zeltlager für Messdiener

Spaß und Abenteuer: Zeltlager für Messdiener

Von: Georg Schmitz
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Ob Messdiener oder Betreuer, alle hatten ihre Freude beim Zeltlager der Gemeinschaft der Gemeinden St. Bonifatius Geilenkirchen, das zum fünften Mal an der alten Schule in Grotenrath stattfand. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Grotenrath. Das Wetter war herrlich, die Stimmung gut und auch Essen und Getränke standen für die 82 Jungen und Mädchen im Alter von neun bis 17 Jahren bereit.

Auf dem Bolzplatz neben der Alten Schule in Grotenrath hatten die Messdiener ein aus 30 Zelten bestehendes Übernachtungscamp aufgebaut. Aus allen Pfarren der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Bonifatius Geilenkirchen waren die Jugendlichen von ihren Eltern nach Grotenrath gebracht worden und bereit, ihr „mollig-warmes“ Bett im heimischen Schlafzimmer gegen Schlafsack und Zelt zu tauschen.

„Es gehört zu unserem Jahresprogramm, den Kindern unserer Gemeinschaft von kirchlicher Seite etwas zu bieten“, nannte Kaplan Andreas Krieg vor vier Jahren den Grund für das Zeltlager mit Lagerfeuercharakter.

Marion Beckers und Joachim Dyong hatten im Vorfeld des 5. Zeltcamps die organisatorischen Vorbereitungen getroffen. Ihr Dank gilt besonders der Stadt Geilenkirchen, welche das Gelände kostenfrei zur Verfügung gestellt und den Bauhof zum Herrichten desselbigen veranlasst hatte. Das Duo bedankte sich aber auch bei der St. Cornelius Schützenbruderschaft Grotenrath, die die Räumlichkeiten der Schule, nebst sanitären Anlagen den Messdienern für zwei Tage überließen.

Nach der Anreise am Nachmittag stand der Aufbau der Zelte im Fokus und dabei mussten auch alle mit anpacken. Mit dem Abendessen gab es im Anschluss die erste Stärkung und Belohnung für die geleistete Arbeit. Pommes und Grillwürstchen zählten ebenso dazu, wie Früchte für den „gesundheitsbewussten Camper“.

Im Vorfeld des Zeltlagers musste das Küchenteam übrigens ein Hygieneseminar besuchen, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Das 20-köpfige Betreuerteam lobte auch die Spendenbereitschaft der Eltern und Sponsoren, die den Kauf der notwendigen Speisen und Leckereien ermöglichte. Dann ist da noch von Anbeginn an die Nachtwanderung, bei der plötzlich und unerwartet ein Gespenst aus dem Gebüsch hervorspringt. Das „gruselige Abenteuer“ erfreut sich großer Beliebtheit und kaum ein Jugendlicher will die Wanderung in der Dunkelheit durch Teile der Teverener Heide missen. Der Samstag begann nach dem Frühstück und der Morgenwäsche mit einem Geo-Caching, bei dem es mal wieder einen gut versteckten Schatz zu finden gab.

Bei strahlendem Sonnenschein war am Nachmittag ein kühles Bad im Schwimmbecken auf der Nato-Airbase angesagt.

Aufgrund der großen Anzahl von „Wasserfans“ beaufsichtigten drei DLRG-Mitglieder das feuchte Treiben. In geselliger Runde klang der zweite Tag abends bei Lagerfeuerromantik aus. Pfarrer Peter Frisch gestaltete die Abschlussmesse am Sonntagmorgen und im Anschluss mussten die Jungs und Mädels mit etwas Wehmut ihre schöne Zeltlandschaft wieder abbauen, bevor sie von ihren Eltern wieder in die Arme geschlossen wurden.

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