Soziokulturelles Zentrum in der Kirche?

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Freud und Leid dicht beieinander: Während Benden das Wurmfenster als gelungen bezeichnet, ärgert er sich über die Planung des zweiten Bauabschnittes auf der Konrad-Adenauer-Straße. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. In der Stadtkasse ist Ebbe. Das weiß auch Jürgen Benden, Partei- und Fraktionssprecher der Geilenkirchener Grünen. Und trotz der finanziellen Misere hat er noch Visionen.

Seine Pläne zur Einrichtung eines Soziokulturellen Zentrums jedenfalls hat er noch nicht begraben. Die alte Molkerei an der Herzog-Wilhelm-Straße allerdings, die er lange Zeit als Treffpunkt für Jung und Alt im Auge gehabt hat, wird vom Besitzer abgerissen.

„Viele Schulen sind von der Schließung bedroht, es gibt ausreichend Raumkapazitäten für Kinder-, Jugend- und Altenarbeit”, sieht er eine Lösung und nennt noch eine zweite Möglichkeit: „Es werden Kirchen geschlossen. Warum sollte man hier keine Begegnungsstätte einrichten?” Für Benden ist die Pfarrkirche Bauchem „ein möglicher Gedanke”.

Denn: „Man hört, dass sie vom Bistum aufgegeben werden soll. Das Gebäude liegt strategisch gut, ist gut erreichbar und intakt.” Dabei weiß Benden aber auch: „Als Parteisprecher muss man Visionen entwickeln, als Fraktionssprecher muss man fragen, was man umsetzen kann.”

Aber nicht nur über Visionen wird Benden sprechen, wenn er am Montag, 21. März, beim Grünen-Parteitag ab 20 Uhr im Sportpark Loherhof für eine Wiederwahl als Parteichef kandidiert. Seit nunmehr sieben Jahren ist Benden Sprecher der Grünen-Fraktion im Rat der Stadt Geilenkirchen, seit zwölf Jahren Parteisprecher.

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