Soziale Kontrolle ersetzt den Zaun

Von: mabie
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Erster Beigeordnete Engelbert Piotrowski (l.) erläuterte dem Ausschuss für Schulen, Kirchen, Vereine und Integration die Lage der Zäune an der Gemeinschaftsgrundschule in Palenberg. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Ein Zaun spannt sich bereits „Auf der Houff”, der Straße zwischen Poststraße entlang des Schulhofes. Auch auf dem Gelände der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Palenberg finden sich metallene Schutzeinrichtungen. Dennoch traten am Dienstagnachmittag die Mitglieder des Ausschusses für Schulen, Kirchen, Vereine und Integration an, um das Schulgelände in Augenschein zu nehmen.

Grund dafür sind zwei kleinere Zwischenfälle zwischen Schülern der GGS und anderen Kindern, die auf dem Schulhof stattgefunden haben. Das wären zwar keine alarmierenden Vorfälle gewesen, waren sich alle Vertreter der Stadtverwaltung sicher, dennoch fordert die Schulleitung eine Überarbeitung der bisherigen Zaunbaumaßnahmen.

Brandschutz beachten

Der erste Stolperstein ist dabei der Brandschutz, denn nicht an allen Stellen, die gewünscht wurden, können Zäune errichtet werden. „Die Anfahrtswege für die Feuerwehr müssen frei bleiben”, machte der Erste Beigeordnete Engelbert Piotrowski klar.

Zweiter Punkt ist der an dieser zentralen Stelle im Stadtteil Palenberg übliche Fußgängerverkehr. „Viele Anwohner nutzen den Weg über den Schulhof”, wusste Engelbert Piotrowksi zu berichten. Ein Anwohner hat sogar ein Tor samt Schlüssel für den noch vor gar nicht langer Zeit errichteten Zaun erhalten, um einen problemlosen Zugang zu seinem Garten zu bekommen.

Letzter Punkt auf der Liste ist nach Ansicht des Ersten Beigeordneten auch die vor Ort übliche „soziale Kontrolle”. Aufgrund des seitens etlicher Anwohner von vielen Seiten gut einsehbaren Schulhof sei es nicht nötig, wie an anderen Schulgeländen im Stadtgebiet, hier große Zaunanlagen zu installieren.
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