Sorge um den Bestand des Ü-Bades

Von: agsb
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Der Vorstand der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg mit Jens Ueberdick, Manfred „Fredl“ Rothärmel, Bernd Schmölders, Jessica Cohnen, Jens Böven, Herbert Lataster, Tim Böven, Heike Böven, Marianne Quack, Ralf Kühn und Manfred Ehmig (v.l.). Foto: agsb

Übach-Palenberg. 952 Mitglieder am 1. Januar 2013: So stand es im Berichtsheft zur Mitgliederversammlung der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg zu lesen. Bei der Versammlung in der ehemaligen Lohnhalle des Carolus-Magnus-Centrums (CMC) konnte ein sichtlich stolzer Vorsitzender Manfred Ehmig diese Zahl sogar nach oben hin korrigieren. „Aktuell zählt unsere Schwimmabteilung als größte im Bezirk Aachen 988 Mitglieder“, verkündete Ehmig stolz.

Seit 19 Jahren ist Ehmig Vorsitzender, sein Posten stand bei den turnusmäßigen Neuwahlen nicht zur Debatte. Heike Böven bleibt Geschäftsführerin, Marianne Quack ist weiterhin Kassenwartin, Ralf Kühn bleibt Fachwart für Freizeit- und Gesundheitssport, Tim Böven ist Fachwart für Allgemeine Verwaltung/Veranstaltungen und Heiko van Velthoven ist weiterhin Fachwart Bereich Internationale Begegnungen, Schule und Verein. Mit Spannung erwartet wurde bei den mehr als 80 wahlberechtigten Anwesenden die Rede von Bürgermeister und Mitglied Wolfgang Jungnitsch.

Manfred Ehmig hatte in seinem Bericht seine Bedenken geäußert. Der Vorsitzende sah zwei Baustellen. Zum einen angesichts der Situation des derzeitigen Vereinsheims am Übacher Markt. Ein Umzug wäre unter Umständen nötig und voraussichtlich hinsichtlich Miete und Betriebskosten nicht finanzierbar. Die zweite Baustelle machte Ehmig im „Ü-Bad“ aus, dessen defizitärer Betrieb zur Suche nach einem Betreiber führt, aber auch so weit gehen könnte, dass das Bad geschlossen wird. Wolfgang Jungnitsch, selbst dem Verein sehr eng verbunden und früher auch Vorsitzender, betonte, dass er sich für die Belange der VfR-Schwimmer einsetzen werde.

Gemeinsamer Kampf

„Der Verein wird nicht auf der Straße stehen“, sagte Jungnitsch zur Situation um das Vereinsheim. Zwar stehe fest, dass derzeit alle Vereine aus dem Stadtgebiet „am Limit“ seien, doch sei es wichtig, dass man die Vereine fördere und die Leistungen anerkenne, so der Erste Bürger. Hinsichtlich des „Ü-Bades“ teilte er alle Bedenken. Dennoch machte er auch unmissverständlich klar, dass das aktuelle Defizit statt einer Million Euro nur 550.000 Euro betrage.

„Wir sind nicht in einer Situation, in der wir das Geld irgendwo herkriegen müssen“, so Jungnitsch weiter, „ich werde mit aller Macht dafür kämpfen, dass dieses Bad erhalten bleibt.“ Er appellierte, nicht von einer Schließung des Bades zu sprechen, sondern aktiv Ideen zu entwickeln und kreativ zu sein, „damit dieses Bad nicht den Bach runtergeht“. Gleichzeitig lobte Jungnitsch den professionell geführten, erfolgreichen Verein, der mit einem hervorragenden Vorstand ausgezeichnete Arbeit mache. Vorsitzender Manfred Ehmig freute sich über die offenen Worte und das Signal in Richtung VfR-Schwimmer.

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