Sommerkirmes in Lindern trotzt dem Regen

Von: mabie
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Strahlender Mittelpunkt der Kirmestage bei der St. Johannes-Schützenbruderschaft Lindern war das Königspaar Heinz-Jürgen Gauder und Margret Zitzen-Gauder. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen-Lindern. Gleich drei Majestäten machten die Sommerkirmes der St. Johannes-Schützenbruderschaft Lindern zu einem überaus gelungenen Festwochenende: König Heinz-Jürgen Gauder, Prinz Rafael Breuer und Schülerprinz Dennis Schroiff.

Sie durften schon am späten Freitagnachmittag nach der Messe zu Ehren des Schutzpatrons für alle Lebenden und Verstorbenen der Bruderschaft in der Kirche St. Johannes Baptist richtig feiern. Denn beim kurzen Zug mit der Gastbruderschaft aus Broich, dem Trommler- und Pfeiferverein Lindern und der Blaskapelle Brachelen wurde am Haus vom Königspaar Heinz-Jürgen Gauder und Margret Zitzen-Gauder der Königsbaum aufgestellt.

Das war trotz des sehr wechselhaften Wetters am ganzen Festwochenende der offizielle Startschuss. Schon am Freitagabend stand dann die Rock- und Partyband „Kings for a Day“ vom Niederrhein auf dem Programm, um das Festzelt neben der Kirche zu rocken.

Am Samstag trafen sich die Schützen und Spielleute erst gegen Abend, um unter anderem beim großen Zapfenstreich vor dem Festzelt die gelungene Mischung aus Tradition und Moderne in der Bruderschaft zu demonstrieren. Guten Besuch und noch bessere Stimmung verzeichnete der folgende Königsball mit der „Sunshine-Band“.

Traditionelles Weckkommando

Da hatten natürlich manche Festbesucher noch kleine Augen, als am Sonntagmorgen in aller Frühe der Trommler- und Pfeiferverein zum traditionellen Wecken durch den Ort zog. Aber dank einer Stärkung beim König war auch das nächste Antreten am Festzelt kein Problem. Nach Kranzniederlegung und Feldandacht am Ehrenmal auf dem Friedhof ging es mit dem musikalisch von der Blaskapelle Brachelen gestalteten Frühschoppen im Festzelt weiter.

Doch der Höhepunkt folgte erst noch mit dem großen Festumzug mit Parade an der Linderner Bahn, woran die St. Gereon-Schützen aus Würm als Gäste teilnahmen, und auch sie gut daran taten, sich Regenschirme mitzunehmen.

Doch nass oder weniger nass, der Kirmesausklang im Festzelt mit Kuhlotterie und musikalischer Unterhaltung durch Benno, den „Casanova der Berge“, wurde zum gelungenen Abschluss des Tages. Am Kirmesmontag durfte etwas länger geschlafen werden, dafür stand dann der traditionelle Klompenmarsch ab Bahnhofsvorplatz bis zum Festzelt an, was noch ein letztes Mal die Kondition aller Beteiligten auf eine harte Probe stellte.

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