Sogar auf dem Minibagger hilfreicher Einsatz der Eltern

Von: mabie
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Philipp de Jong (r.) übernahm
Philipp de Jong (r.) übernahm die Planung für den Niedrigseilgarten der Kita Scherpenseel. Auf die Eröffnung freuten sich auch Leiterin Christiane Schollmeyer (hi., 2.v.l.) und Sponsorenvertreter. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Bemerkenswert ist der neue Niedrigseilparcours der Kindertagesstätte Planckstraße in Scherpenseel in vielerlei Hinsicht. Zum einen bietet das Gerüst auf dem großzügigen Freigelände der in Trägerschaft des Kreisverbandes Heinsberg der Arbeiterwohlfahrt (AWO) befindlichen Einrichtung unzählige Möglichkeiten, sich gelenkig zu bewegen.

Es geht ums Klettern, Krabbeln, Balancieren, Baumeln, Hangeln, Schwingen, Springen, Drehen oder Rollen. Warum wurde das Outdoor-Klettergestell in der Winterszeit eröffnet. „Warum nicht?”, fragte Einrichtungsleiterin Christiane Schollmeyer bei der Eröffnung in dieser Woche. „Kinder sind doch keine Langschläfer, sie benötigen das ganze Jahr über Raum und Möglichkeiten für Bewegung.”

Passendes Wetter gab es anlässlich der offiziellen Übergabe, zumindest blieb der Regen in den Wolken hängen, und so stürmten die Kita-Schützlinge gleich den neuen Parcours. Doch noch in einem weiteren Punkt einzigartig erscheint, schließlich ist er allein dem Engagement des Fördervereins mit allen aktiven Eltern zu verdanken.

Die größte Summe zur Finanzierung des dank starker Eigenleistung etwa 4000 Euro umfassenden Projekts kam aus der Tombola anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Einrichtung zusammen. Unter zusätzlichem Einsatz wie der Weihnachtsgans-Verlosung, dem Verkauf von kulinarischen Köstlichkeiten und Getränken bei verschiedenen Feiern in der Kita, der Unterstützung durch Bürger aus Scherpenseel, Siepenbusch und Windhausen sowie einem Sponsorenlauf kamen weitere finanzielle Bausteine hinzu.

Mit Extraleistungen wie der Bereitstellung von drei Kubikmetern Beton durch einen lokalen Bauunternehmer, einem Sonderpreis für rund 22 Kubikmeter Kies einer hiesigen Fachfirma und der tatkräftigen Unterstützung durch den Technischen Betrieb der Stadt Übach-Palenberg wurde die Kostenseite nochmals eindrucksvoll geschont. Insgesamt wurden für die Elemente des dreiteiligen und mehrere Meter langen Niedrigseilparcours etwa 3600 Euro fällig, TÜV-Abnahme und Material schlugen mit zusätzlichen 400 Euro zu Buch.

„Vergleicht man allgemein gültige Preise, kann unterm Strich von rund 5000 Euro Ersparnis ausgegangen werden”, sagte Christiane Schollmeyer. Ihr Dank, der der der Kinder und Eltern galt besonders dem Engagement von „Kita-Vater” Philipp de Jong, der sich um Planung, Angebote, Materialbeschaffung und Bauaufsicht kümmerte, sowie Horst Schenesse und Andy Zuidema, die sich insbesondere beim Einsatz mit dem Minibagger bewährten.

So können die Kinder in der stets wandlungsfähigen AWO-Kita in Scherpenseel dank eines überzeugenden ehrenamtlichen Engagements künftig noch mehr das Freigelände genießen.
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