Snoopy-Tennis sorgt für großen Spaß am Netz

Von: Renate Kolodzey
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Sechs- bis Zehnjährige hatten am Vormittag ihren Spaß mit Trainerin Berit Baumeister vom Tennis-Club Rot-Weiß Geilenkirchen und Co-Trainer Jörn Wego. Foto: Renate Kolodzey
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Aller Anfang ist schwer: Trainerin Berit Baumeister brachte den Kleinsten, die alle zum ersten Mal einen Schläger in der Hand hielten, erste Schritte im Tennis bei. Foto: Renate Kolodzey

Geilenkirchen. Endlich Ferien! Lange schlafen und nur das tun, was man möchte. Also viel Zeit, seinen Hobbys nachzugehen oder etwas Neues auszuprobieren. Hierzu hatte der Tennis-Club Rot-Weiß Geilenkirchen am Wochenende die Sommerferien-Aktion „Snoopy-Tennis für Kinder“ angeboten: Vormittags für Schüler mit oder ohne Erfahrung am Netz und nachmittags für die Jüngsten von drei bis sechs Jahren. Bälle und Schläger wurden gestellt, alles war völlig kostenfrei.

Auf der idyllisch gelegenen Tennisanlage an der Martin-Heyden-Straße, gesäumt von uralten Baumriesen, wartete bei herrlichstem Sonnenschein Trainerin Berit Baumeister (25) auf ihre Schützlinge. Unterstützt wurde sie von Jörn Wego, (32) einem erfahrenen Tennis-Freund aus Erkelenz.

Für den Samstagvormittag hatten sich sechs Teilnehmer angemeldet: Vier Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren und zwei sechs- und siebenjährige Jungen. Sie konnten alle bereits auf Erfahrung in dieser Sportart zurückblicken. Baumeister hatte sich ein abwechslungsreiches Programm mit Training, Übungen sowie Ball- und Hockeyspielen ausgedacht, so dass die jungen Teilnehmer vom ersten Moment an Riesenspaß hatten. Vor allem bei den Laufübungen kamen sie bei dem heißen Wetter jedoch tüchtig ins Schwitzen, doch regelmäßige Trinkpausen motivierten immer wieder aufs Neue.

Der Nachwuchs schoss die Bälle mit so viel Elan über die Netze, dass die Trainerin zugab: „Das ist echt anstrengend, mit euch zu spielen. Ich muss ja richtig laufen!“ Verschiedene Mütter und Väter beobachteten ihr Sprösslinge von den Sitzplätzen aus am Spielfeldrand, und auch sie hatten ihren Spaß.

Besonders beim Netzpfostenspiel ging es heiß her, und Baumeister rief: „Das ist ein schnelles Spiel – ihr müsst aufpassen! Schaut auf den Ball! Beide Hände nach vorne!“ Sie motivierte die junge Truppe immer wieder aufs Neue: „Jule – hopp! Guter Ball! Punkt Florens! Irina – super!“

Die Spielfreude stand allen Teilnehmern ins Gesicht geschrieben, und auch bei den reinen Bewegungsübungen in Form von beispielsweise Hockey ging es turbulent zu. Die Trainerin feuerte an: „Lauf nach vorne, Irina! Ja! Ein Tor für Team Gelb! Jetzt Jule – Angriff! Super, Leonie! Tooor!“

Im Nu war der Vormittag vorbei, doch eine besondere Überraschung wartete noch auf die muntere Truppe: Baumeister schnappte sich einen Wasserschlauch und „duschte“ die verschwitzen kleinen Ballkünstler in hohem Bogen mit dem kühlem Nass, was diese überaus genossen und sich fröhlich hin- und herdrehten.

Dieter Hell, Opa von Florens, saß auf der Beobachter-Tribüne und meinte anerkennend: „Die Aktion war anstrengend bei der Hitze, aber pädagogisch gut aufgezogen! Die Kondition, die man beim Tennis braucht, wurde durch Spiele vermittelt. Dabei bewegen sich die Kinder, doch sie merken nicht so, dass sie laufen müssen.“

Am Nachmittag kamen die jüngsten angehenden Tennis-Fans auf ihre Kosten: darunter Lilli Helmstedt (6), Maria ((9) und Johanna Ingermanns (4) sowie Pepe-Luke Hoffmann (5).

Beide Trainer vermittelten erste Grundlagen und das Auftitschen des Balls mit dem Schläger, um ein Ballgefühl zu entwickeln. Wie die Großen waren auch die Kleinen beherzt bei der Sache und schossen den Ball schwungvoll über das Netz. Baumeister gab sich schmunzelnd geschlagen: „Boah – ihr schießt mich ja alle ab! Ihr trefft super!“

Zwei der jüngsten, Max Beckers (3) und Ferdinand Schippers (4), zogen es nach geraumer Zeit jedoch vor, den ungewohnten Tennisschläger lieber mit den verlockenden Förmchen des Sandkastens zu tauschen.

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