Sittarder Straße: „Gefahr für Leib und Leben“

Von: jpm
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Breit ist der Bürgersteig ohnehin nicht, ragt dann noch eine Schwelle hervor, bringt Mitbürger mit Rollator oder Kinderwagen dies leicht in Verlegenheit, monieren die Freien Wähler. Foto: Jan Mönch

Gangelt. Schon einem gesunden Menschen kann der Fahrtwind gehörigen Respekt einflößen, wenn auf der Sittarder Straße ein Linienbus oder Lkw vorbei braust. Wie mag es da erst für ältere, gehbehinderte Mitbürger sein, die ohnehin unsicher auf den Beinen sind? An der historisch bedingten Gangelter Engbauweise wird man ohne grundlegende stadtplanerische Eingriffe nichts ändern können.

Zumindest aber im Bereich diverser Türschwellen müsste sich etwas machen lassen können, glaubt die Fraktion der Freien Wähler – und beantragt nun, das entsprechende Schritte eingeleitet werden. Besonders vor den Häusern Nummer 31a, 34 und 35 ist der Platz zwischen Schwellen und Straße nämlich kaum mehr als eine Bürgersteigplatte breit.

Wer auf Rollator oder gar Rollstuhl angewiesen ist, kommt dort kaum vorbei. „Der immer stärker angewachsene Autoverkehr, speziell auch Lkw-Verkehr (Mautpreller), ist deshalb eine Gefahr für Leib und Leben“, schreibt Ratsfrau Helga Heinen in ihrem Antrag. Es seien bauliche Veränderungen notwendig.

Auch mit Kinderwagen oder für stark Übergewichtige sei die Nutzung des Straßenabschnitts zwischen den Einmündungen Schützengraben und Bruchstraße problematisch. Ein weiterer Schritt könne die Verringerung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h sein.

Die Freien Wähler erinnern in diesem Zusammenhang auch an die vor rund zwei Jahren „heftigst diskutierte“ Hastenrather Straße, die nach wie vor aufgrund ihrer gefährlichen Einmündung auf die Sittarder Straße gesperrt ist. Wenn schon dort Tempo 30 gelten würde, „wäre auch der Knackpunkt Hastenrather Straße entschärft und sie könnte den Bürgern als Durchgangsstraße zurückgegeben werden“.

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