Simon Paulußen ist Bundesschülerprinz

Von: Georg Schmitz
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Etwas schüchtern schaut der neue Bundesschülerprinz Simon Paulußen noch drein, als er in Würm von seinen Schützenbrüdern empfangen wird. Aber an große Auftritte wird er sich nun gewöhnen müssen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Würm. Bezirksbundesmeister Josef Kouchen konnte seine Freude nicht verbergen, als er Simon Paulußen zu seinem großen Erfolg gratulierte. Am Sonntagabend kehrte er aus Salzkotten zurück, wo er den Bezirksverband Geilenkirchen beim Wettbewerb vertreten hatte. Und er hatte Großes geschafft.

Der 16-Jährige wurde Bundesschülerprinz. „Nicht nur ich als Bezirksbundeskönig, sondern alle 3500 Schützenschwestern und -brüder in den 28 Bruderschaften im Bezirksverband sind stolz auf unseren Bundesschülerprinzen“, lobt Kouchen.

Simon, der zusammen mit seinen Eltern Christine und Gerd Paulußen in Honsdorf wohnt, ist erst seit knapp zwei Jahren Mitglied der St.- Gereon-Schützenbruderschaft Würm und derzeit amtierender Bezirksschülerprinz. Dieser Titel ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Bundesjungschützentagen, in deren Rahmen alljährlich die besten jungen Schützen aus allen Bezirksverbänden ermittelt werden.

Die Führungen der drei kooperierenden Bruderschaften aus Leiffarth, Müllendorf und Würm sind natürlich besonders stolz auf ihren „Super-Schützen“. Derweil ist Simon Paulußen voll des Lobes über Schießmeister Wolfgang Göttel, der ihn an den Sport herangeführt und auf den Bundeswettbewerb vorbereitet hat.

Am Samstag waren beide mit Simons Eltern nach Salzkotten zum Bundesjungschützentag gefahren. Im Anschluss an die Schießwettbewerbe dauerte die Auswertung noch bis etwa 22 Uhr, bevor das Ergebnis feststand.

Nach der Bekanntgabe war der Jubel bei dem erfolgreichen Schützen riesengroß, hatte er sich doch mit 30 von 30 möglichen Treffern gegen 30 weitere Teilnehmer aus ganz Deutschland durchgesetzt. Während des Hochamtes am Sonntagmorgen wurde Simon Paulußen vom Bundespräses, dem Bischof von Dresden, Dr. Heiner Koch, mit den Insignien des Schülerprinzen ausgezeichnet.

Ab sofort darf er die Bundesschülerplakette tragen und die Bundesstandarte mitführen. Die drei Schützenbruderschaften der Pfarre Würm hatten schnell reagiert. Als Simon am Sonntagabend gegen 21 Uhr wieder in Würm eintraf, hatten sie einen kleinen Empfang im Marienstift vorbereitet und standen Spalier.

Mit dabei auch Bezirksbundesmeister Josef Kouchen und sein Stellvertreter Thomas Zillgens sowie Pfarrer Norbert Kaluza. „Er lebe hoch, er lebe hoch“, klang es aus Dutzenden Kehlen. Kouchen erinnerte daran, dass während seiner Amtszeit nun alle drei „Bundesfunktionen“ den Bezirksverband Geilenkirchen erreicht hätten. 1997 schoss sich Heinz Franken (Lindern) zum Bundeskönig, 2005 war es Christoph Laumen (Geilenkirchen), der als Bundesjungschützenprinz vom Wettbewerb zurückkam.

Und nun hatte mit Bundesschülerprinz Simon Paulußen der Dritte im Bunde die höchste zu erreichende Würde in den Bezirksverband geholt. Das sei im gesamten Kreis Heinsberg bisher einmalig. Simon Paulußen nahm noch zahlreiche Glückwünsche entgegen.

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