Übach-Palenberg - Seniorenverein kämpft gegen Einsamkeit im Alter

Seniorenverein kämpft gegen Einsamkeit im Alter

Von: mabie
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Der stellvertretende Bürgermeister Georg Overländer war zu Gast beim erfolgreichen Seniorenverein Scherpenseel, der vom Vorsitzenden Heijo Kohnen (5.v.l.), seinem Stellvertreter Hans Ohle (6.v.r.) und Geschäftsführer Günter Gävert (5.v.r.) geleitet wird. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Wenn bei einer Versammlung eines Vereins, der noch kein Jahr besteht, bei einer Versammlung mit Wahlen alle Stühle besetzt sind, ist das schon eine Erfolgsgeschichte. Und so scheint es, als fülle der Seniorenverein Scherpenseel eine Lücke.

Denn seit der Gründung im März 2014 haben sich bereits 60 Mitglieder eingefunden, und die Zahl wächst weiter. Bei der jüngsten Versammlung im Marienheim an der Scherpenseeler Kirche St. Mariä Himmelfahrt wurde nun der bisher kommissarische Vorstand komplett gewählt.

Vorsitzender wurde Heijo Kohnen, sein Stellvertreter heißt Hans Ohle, Geschäftsführer ist Günter Gävert, seine Stellvertreterin heißt Marianne Werden, den Posten der Kassierer besetzen an erster Stelle Heinz König und an zweiter Stelle Ruth Müller.

„Ziel des Vereins ist es, ein Netzwerk für Senioren zu schaffen, damit auch im Alter persönliche und soziale Kontakte erhalten bleiben und neu geknüpft werden können“, betonte Vorsitzender Heijo Kohnen. So wird einmal im Monat im Marienheim ein Kaffeenachmittag angeboten, der immer gut besucht ist und ein regelmäßiges gemütliches Beisammensein bietet.

Dazu kommen zweimal im Monat Bingonachmittage im Heim der St.-Rochus-Schützenbruderschaft und eine natürlich auf die Mitfahrer abgestimmte Radtour. „Die wöchentliche Tourlänge wird anhand der körperlichen Belastbarkeit der Mitfahrer bestimmt und variiert zwischen 15 und 35 Kilometern“, weiß Heijo Kohnen.

In die Teverener Heide, zum Rodebach, zu den niederländischen Nachbarn oder durch das Wurm- und Broichbachtal führten die wetterbedingt nur von April bis Oktober angebotenen Strecken. Ausflüge gehörten auch zum umfassenden Programm, das der Seniorenverein in der kurzen Zeit seit seiner Gründung bereits auf die Beine gestellt hat. Vor allem die Fahrt in einem speziellen Geländebus durch den Tagebau Inden fand sehr viel Anklang. Dazu plant der Seniorenverein ein Forum für Aktivitäten von und für Senioren zu unterschiedlichen Hilfeleistungen in einer Art „Tauschring“.

„Ziel ist es, ein Netzwerk zu schaffen, das sowohl das soziale Miteinander fördert, als auch Rückhalt bietet, da Kontakte geknüpft werden und Einsamkeit im Alter verhindert werden soll“, schloss Heijo Kohnen, der mit seinem rührigen Vorstand auch künftig viel auf die Beine stellen will.

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