Seniorennachmittag: Eintritt trotz knappen Budgets nicht erhöht

Von: jpm
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Genau 325 Senioren besuchten den Übach-Palenberger Seniorennachmittag im vergangenen Jahr. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Die beliebten Seniorennachmittage in Übach-Palenberg haben vergangenes Jahr bekanntlich zurechtgeschrumpft und sozusagen an die Haushaltslage der Stadt angepasst werden müssen. Aus zwei Terminen wurde einer, die Kaffeetafel gestrichen. Das kam nicht überall gut an.

Trotzdem gelang es der Stadt nach weitgehend übereinstimmender Meinung, eine gelungene Veranstaltung für die Übach-Palenberger gesetzteren Alters auf die Beine zu stellen.

Folgerichtig ist die Stadt guter Hoffnung, aus der in diesem Jahr am Mittwoch, 14. Oktober, anstehenden Ausgabe ohne Verluste herauszukommen. Dafür müssten 500 Senioren erscheinen, die den gleichbleibenden Eintrittspreis von vier Euro zahlen, wie Martina Waliczek vom Kulturbüro nun im Ausschuss für Kultur, Bildung und Soziales darlegte. Vergangenes Jahr erschienen zwar lediglich 325 Gäste, dennoch scheint dieses Ziel angesichts des Erfolgs des Seniorennachmittags nicht im Übermaß ambitioniert. Die „Kostenneutralität“ ist im Haushaltssanierungsplan vorgesehen.

Waliczek gab im Ausschuss auch das geschnürte Programm bekannt. Der Fokus habe mit Blick auf die genannten Sparzwänge auf lokalen und regionalen Künstlern gelegen. Von diesen seien einige der Stadt entgegengekommen, indem sie von ihren üblichen Honorarvorstellungen nach unten abgewichen seien.

Moderiert wird der Seniorennachmittag von Silvia Börger, der langjährigen Präsidentin der KG Scherpe-Bösch-Wenk. Nacheinander wird sie fünf Programmpunkte auf die Bühne bitten: die Schlagersängerin Alexandra Seebald (Waliczek: „Wirklich eine tolle Stimme“), das Rollschuh- und Akrobatikduo Rollecsos („Gibt es nicht alle Tage zu sehen“), den Trompeter Lutz Kniep („Für Senioren hat er ein großes Herz“), zwei Tanzpaare vom TSC Schwarz-Gelb Aachen („Auch hier wurde uns ein Sonderpreis gemacht“) sowie den Kabarettisten Christian Pape aus Wegberg.

Besonders an dessen Engagement hatte Waliczek lange gefeilt. Wie schon in den Vorjahren habe sie auch für 2015 wieder eine Absage erhalten. Dann bekam Waliczek Papes Frau Silvia ans Telefon – und plötzlich fluppte die Sache. Manchmal hilft eben ein gutes Wort von Frau zu Frau.

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