Selfkanttheater verwandelt Langbroich in einen Märchenwald

Von: agsb
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Dummling, die Goldene Gans und dahinter eine lange Menschenkette: Die Jugendabteilung des „Langbrööker Selfkanttheaters“ führte ihr jährliches Märchen auf. Foto: agsb

Gangelt-Langbroich. Das „Langbrööker Jugend-Selfkanttheater“ präsentierte am Samstag das Märchen „Die Goldene Gans“ der Gebrüder Grimm. Die Premiere um 15 Uhr in der Bürgerhalle Langbroich erlebte einen nicht enden wollenden Zuschauerdrang, es mussten zusätzliche Stuhlreihen aufgestellt werden.

Auch die zweite Vorstellung um 18 Uhr lockte Alt und Jung an, sehr zur Freude des schauspielerischen Nachwuchses. Die intensiven Proben der vergangenen Wochen zahlten sich aus, von Lampenfieber war gar nichts zu spüren. Das prächtige Bühnenbild versetzte die Zuschauer sogleich in den Märchenwald. Auch die herrlichen Kostüme passten perfekt zur Handlung.

Im Märchen „Die Goldene Gans“ bittet ein alter Mann im Wald die beiden Brüder von Dummling um Essen. Seine Brüder geben nichts ab, nur Dummling teilt seine Essen. Der alte Mann bedankt sich mit einem Geschenk, aber dafür muss Dummling erst einen Baum absägen, denn in den Wurzeln wäre ein kleiner Schatz versteckt. Dummling findet eine Goldene Gans, und die Geschichte beginnt.

Auf der Bühne wuchsen die Nachwuchsschauspieler des Selfkanttheaters über sich hinaus, von Lampenfieber keine Spur. Die Geschichte fesselte natürlich besonders das junge Publikum in den ersten Reihen. Als Dummling mit der Gans in einem Wirtshaus übernachtet, wollen Töchter des Wirts der Gans eine Feder stehlen und bleiben an ihr kleben. Alle Neugierigen, die die goldenen Federn berühren, bleiben daran kleben. So zieht der Dummling mit einer Kette von Menschen durch die Lande. Als die Tochter des Königs, die noch nie gelacht hatte, dies sah, brach sie in Gelächter aus. Wie immer geht das Märchen gut aus, und Dummling nimmt die Prinzessin zur Frau.

Die Darsteller Eva und Hannah Paulus, Maurice Nießen, Alina Mertens, Pia und Jonas Mertens, Tizia Koings, Anna-Lena Backhaus, Luca Schlicher, Hannah Schroten, Anika Mertens und Maren Heutz wurden nach den beiden Vorstellungen mit großem Applaus gefeiert. Die Regie lag in Händen von Hedwig Barion und Isabell Schlicher.

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