Übach-Palenberg - Seit Ende des Krieges 1945 als Chorsänger aktiv

Seit Ende des Krieges 1945 als Chorsänger aktiv

Von: Johannes Gottwald
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Beim Cäcilienfest wurden Jubilare für ihre langjährige Treue geehrt (von links): Chorleiter Wilfried Hirche, Kassiererin Trudi Weinen, Matthias Heinen (70 Jahre Sängertätigkeit), Marlie Konopik (40 Jahre), Wilfired Schreinemacher (25 Jahre) und Veronika Lücker (Vorsitzende). Foto: Gottwald

Übach-Palenberg. „Unser Leben währet siebzig“ heißt es in einem Psalmvers. Auch wenn man diese Zahl dank des medizinischen und sozialen Fortschrittes ein wenig nach oben korrigieren kann – sieben Jahrzehnte sind trotzdem eine enorme Zeitspanne.

Genau so lange, nämlich seit dem Ende des Krieges 1945, ist Matthias Heinen aus Übach-Palenberg als Chorsänger aktiv. Für diese außergewöhnliche Leistung wurde er kürzlich im Rahmen der traditionellen Cäcilien-Feier des Übacher Kirchenchores im Joseph-van-der-Velden-Haus besonders geehrt.

Zusammen mit ihm wurden auch noch Wilfried Schreinemacher für sein silbernes Sängerjubiläum ausgezeichnet und ebenso Marlie Konopik, die auf stolze 40 Jahre Sängertätigkeit zurückblicken kann.

Zuvor hatte der Chor die Abendmesse in der St. Dionysius-Kirche musikalisch mitgestaltet. Unter der Leitung des Dirigenten Wilfried Hirche wurde die Messe in G-Dur KV 140 von Mozart aufgeführt. Dabei begnügte man sich keineswegs mit der Orgelbegleitung von Thomas Gottschalk, auch ein Streichorchester, dass sich aus Mitgliedern der Sinfonietta Regio zusammensetzte, war mit von der Partie. Die Solostimmen übernahmen Veronika Lücker (Sopran), Elisabeth Diart (Alt), Ralf Pütz (Tenor) und Christian Stotz (Bass). Sogar das technisch und gesanglich anspruchsvolle Credo wurde nicht ausgespart, so dass die Kirchenbesucher einen Musikgenuss besonderer Art bekamen.

Herzstück des Werkes

Fast wie ein Menuett setzte das Kyrie ein und auch das Gloria entfaltete sich in einem galanten Stil von schwereloser Schönheit. Wesentlich vielschichtiger war dagegen das Credo auskomponiert, es bildet gewissermaßen das Herzstück des Werkes. Nach dem kurzen Sanctus konnten sich im Benedictus die Solostimmen ausgiebig entfalten. Das knapp gehaltene Agnus Dei bildete danach den ruhig-besinnlichen Ausklang des Werkes. Am Ende des Gottesdienstes spendeten die Besucher spontanen Applaus für die bemerkenswert gute Darbietung.

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