Übach-Palenberg - Schwungvolle Reise durch die Welt der Chormusik

Schwungvolle Reise durch die Welt der Chormusik

Von: akf
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In voller Stärke angetreten und hervorragend aufgelegt waren die Mitglieder des Kirchenchores St. Fidelis Boscheln bei ihrem ausverkauften Jahreskonzert in der ehemaligen Lohnhalle des Carolus-Magnus-Centrums (CMC).

Übach-Palenberg. Knapp dreistündiger Chorgesang und Akkordeonklänge erfüllten die ehemalige Lohnhalle des Carolus Magnus Centrums. Der leistungsstarke Kirchenchor St. Fidelis aus Boscheln, stets für Überraschungen gut, wartete unter dem Motto „Immer will ich singen” mit seinem Jahreskonzert auf.

Die Boschelner Sängerschar stellte ihr Können unter Beweis. In der Reihe „Musik ist Trumpf -Kirchenchor einmal anders” verfehlte die gelungene Veranstaltung nicht ihre Wirkung.

Wilfried Hirche , verantwortlich für die Programmgestaltung, hatte zur Mitwirkung das großartige „Accordeonorkest Swentibold” aus Born/NL sowie Dr. Thomas Herfs als Begleitung des Chores verpflichtet.

Die Resonanz des Konzertes übertraf alle Erwartungen. Die ehemalige Lohnhalle war mit mehr als 200 Zuhörern proppenvoll. Vorsitzender Giancarlo Franzetti zeigte sich erfreut und hieß vor allem die Musiker aus Born willkommen. Sie sind nicht unbekannt, nahmen sie bereits an zahlreichen internationalen Wettbewerben und Festivals im In-und Ausland teil. Auch in Übach-Palenberg kennt man sie. Vor einigen Jahren gestalteten sie den Caritassonntag 2008 in Frelenberg eine Messe musikalisch mit.

Vor diesem Hintergrund hatte Chorleiter Wilfried Hirche für den Chor ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das unter anderem Gospels und Opernchöre beinhaltete. „Oh Lord”, ein Gospel von Norbert Feibel, hieß es danach mit geistlichem Lied unter dem Titel „Forschen nach Gott” von Konradin Kreutzer und einem Chorsatz von Wilhelm Steinheuser.

Anschließend widmeten sich die Sängerinnen und Sänger der Oper. Sie brachten „Chor der Gefangenen ” von Guiseppe Verdi aus der Oper „Nabucco” im Chor-Satz von Fritz Spies sowie „Barcarole” von Jacques Offenbach aus der Oper „Hoffmanns Erzählungen” im Chorsatz von Hermann Ophoven zu Gehör. „Geistliches Lied” von Wilhelm Kienzl aus der Oper „Der Evangelinmann” nach einer Erzählung von Dr. Leopold Florian Meißner und schließlich „Chor der Landleute” von Friedrich Smetana aus der Oper „Die verkaufte Braut” im Chorsatz von Hermann Ophoven beendeten die erste Vortragsfolge.

Anschließend gehörte die Bühne in einer fast eineinhalbigenstündigen musikalische Weltreise dem großartige Accordeonorkest Swentibold. Der excellente Klangkörper unter Leitung von Geert Bogie begeisterte und unterstrich mit umfangreiche Repertoire sein Können. Mit „Freundschaftsklänge” des Marschkompositen Siegfried Rundel stiegen die Musiker aus Born in ihre Auftrittsfolge ein.

Nach Spanien führte danach die musikalische Weltreise, denn besonders unterhaltswert bot der „Tango Surprise” von Luigi di Ghisallo, vorgetragen von einer Akkordeon-Solistin. „Israel Shalom” von Vlees Vlak und arrangiert von Gerd Huber lautete der Titel einer vierteiligen Rhapsodie, das mit seinen Tempowechseln die aufmerksamen Zuhörer gefangen nahm.

Zurück nach Europa ging die Reise des Accordeonorkestes Swentibold. Unter dem Titel „Es gibt nur ein Paris” von Vincent Scotto und dem Arrangement von Gerd Huber machten die Musiker schwungvoll Station in der französischen Hauptstadt. Romantisch ging es beim Titel „Bella Romantica” von Steve Mc Millan zu, und wie schwungvoll begonnen, so schloss das Accordeonorkest Swentibold aus Born mit dem populären Militärmarsches „Frei weg” von Carl Latann (1840-1880) den ersten Teil des Konzertes.

Nach der Pause präsentierten die Instrumentalisten fünf weitere Stücken aus ihrem Repertoire. Zunächst hieß es „Bas-Poltereien” von Wolfgang König und Renato Bui. Natürlich kamen auch Melodien im Straußstil bei der „Schöneberger Polka” von Alfred Bösendorfer zu Gehör, die in den Tempowechsels ihren Niederschlag fanden.

Der Tango „Jalousie” führte bei der musikalischen Weltreise nach Dänemark zum Violinist und Komponisten Jacob Thune Hansen Gade (1879-1963). Er ist fast ausschließlich für diese Komposition bekannt, die er für die Begleitung eines Stummfilms schrieb. Das Tonwerk wurde ein internationaler Hit und ist bis heute in mehr als hundert Tonfilmen verwandt worden.

Bekannte und weniger bekannte Melodien von Renatio Bui unter dem Titel „Rendezvous mit Gershwin” waren von den Musikanten aus Born zu hören, die ihre musikalische Reise mit einem Trip nach Sevilla im Süden Spaniens mit vier Musikteilen abschlossen. Den Schluss des Konzerts bestritt der Kirchenchor unter Leitung von Wilfried Hirche. „Musica zu Ehren” von Wilhelm Heinrichs und „Ungarischer Tanz Nr. 5” von Johannes Brahms im Chorsatz von Otto Groll.

Mit „Memory” von Andrew Lloyd Webber aus dem bekannten Musical „Cats” im Chorsatz von Ralph Paulsen-Bahnsen stellte der Chor nochmals sein Können unter Beweis. Mit dem Titel „Capriccio” von Peter Tschaikowsky nach dem „Capriccio Italien” im Satz von Hermann Ophoven und „Zum Ausklang” von Wilhelm Heinrichs endete der Chor mit dem Gesang „Du bist unsre Königin” - zu Ehren der Heiligen Cäcilia - von Jodocus Schaaff nach einem Gedicht von Heinrich Maxereth.
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