Schwungvolle Komödie in drei Akten: In Kreuzrath ist Geld im Eimer

Von: Karl-Heinz Hamacher
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Wo ist das Geld aus dem Koffer hin? „Das Geld ist im Eimer“ heißt der neue Dreiakter, der am 9. März Premiere feiert. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Kreuzrath. Er liebt das Leben, den Genuss, die Gemütlichkeit – da ist dann für gemeine Arbeit einfach kein Platz mehr, wenn Alfons Riebele seinen Tag lustvoll strukturiert. Ein typischer Kreuzrather? Eher nicht, denn man sagt dem Völkchen zwischen Gangelt und Birgden ansässig doch mehr die klassischen deutschen Tugenden nach. Das hindert eine kleine Gruppe ehrbarer Kreuzrather Bürger aber nicht daran, sich der Geschichte „Das Geld ist im Eimer“ anzunehmen.

Mit diesem Dreiakter von Dietmar Steiner feiert die 16 Mitglieder starke Theatergruppe im März ihr 20jähriges Bestehen und greift bei der Gestaltung der Aufführungen auf das Konzept zurück, das sie auch in den beiden vergangenen Jahren im renovierten Dorfzentrum erfolgreich umgeasetzt hat. Michael Fassbender spielt die Hauptrolle des Lebemannes. Ob der vielleicht im wirklichen Leben auch so ist, mag sein Geheimnis bleiben. Jedenfalls wird der Regisseur sich etwas dabei gedacht haben, als er mit Gerda Fassbender aus der wirklichen Michael-Ehefrau auch die Bühnengattin Waltraud gemacht hat.

Nach durchzechter Nacht findet der gute Alfons eines Morgens im Alkoholdunstkreis seines Wohnzimmers einen Koffer voller Geld. Staunend vor Glück, aber ohne jede Erinnerung an die zurückliegenden Stunden wird Alfons von seinem Freund Bertram (Stefan Schmölders) über einen Banküberfall informiert, und beiden ist klar, dass die Herkunft der herrlich gebündelten Scheine nicht unbedingt seriös ist. Aber was soll´s: Die Kohle wird erst einmal versteckt. Wo, kann man im Titel des Stücks erfahren.

Mit Geschwätzigkeit ist die Lieblingsbeschäftigung von Waltraud (Gerda Fassbender), Oma (Rita Görgens) und der Nachbarin Hildegard (Angelika Scheufens) nur sehr unzureichend beschrieben. Wie soll da ein Geheimnis gewahrt bleiben? Und als dann Tochter Ulrike (Tanja Schmölders) stolz ihren Freund Werner (Martin Otto), der bei der Polizei Karriere machen will, vorstellt, gerät die Geschichte vollends aus dem Ruder. Ist das Geld zu retten? Bleibt dem einen oder anderen der Knast erspart?

Das sind Fragen, die dem Freund schwungvoller Komödien bei einem Besuch der Theatergruppe Kreuzrath beantwortet werden. Bei der Premiere am Samstag, 9. März, um 19.30 Uhr werden auch Jubilare der Gruppe geehrt. Die zweite Aufführung findet am 10. März statt. Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen, um 16.30 Uhr hebt sich der Vorhang. Am Samstag darauf, 16. März, beginnt die letzte Aufführung um 19.30 Uhr. Karten gibt es nur im Vorverkauf. Der beginnt am 21. Januar und wird von Franz Gerards (Telefon 02454/6450) und Angelika Scheufens abgewickelt.

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