Schwimmschule für 1,5 Millionen erweitert

Von: mabie
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Das Sportlerrestaurant ist mit der Küche der größte Bereich im neuen Anbau der Schwimmschule.

Übach-Palenberg. Sie ist einmalig in NRW und schon seit vielen Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Stadtbildes: die Schwimmschule des Schwimmverbandes NRW an der Carlstraße in Übach. Zwei große Umbauten hat die frühere Schwimmhalle der Gewerkschaft Carolus Magnus schon hinter sich gebracht, mit dem nun eingeweihten neuen Gebäudeteil ist die dritte Umbauphase abgeschlossen.

Nach etwa elfmonatiger Bauzeit stehen den Nutzern des Gebäudes nun ein neues Sportlerrestaurant samt modernem Küchentrakt und Nebenräumen sowie ein neu gestalteter, lichtdurchfluteter Eingangsbereich zur Verfügung. Vorbei sind damit die Zeiten, in denen der lange Backsteinriegel auf der Rückseite von wenig Ästhetik zeugte.

Grau, mit viel Glas und Metallelementen passt der Anbau sich zum einen an das bestehende Backsteinhaus an, zum anderen hebt er die dortige Architektur in die Moderne. Inbegriffen ist natürlich auch eine Steigerung in Sachen Energietechnik, die Haustechnik wurde ohnehin erneuert, beziehungsweise angepasst, um die erwarteten bis zu 10.000 Übernachtungen pro Jahr aufnehmen zu können.

Manfred Peppekus, Präsident des Schwimmverbandes NRW, freute sich bei der Eröffnung vor den rund 80 Gästen, damit die lange enge Verbundenheit zur Stadt Übach-Palenberg weiter untermauern zu können. „Denn die Kommunen sind schließlich die größten Förderer der Sportvereine”, sagte er. Dabei vergaß er aber nicht, dass die rund 1,5 Millionen Euro Baukosten zu 90 Prozent durch den Landessportbund NRW finanziert wurden.

„Ohne diese Mittel hätten wir als Verband diesen Bau nicht in Angriff nehmen können”, unterstrich Peppekus. Mit dem Anbau verkündete er übrigens auch den Wechsel an der Spitze der Schwimmsportschule: auf den langjährigen Leiter Ludwig Eichhorn folgt nun Ingo Braun.

Ort der Begegnung

Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch sah mit der Erweiterung der Schwimmsportschule das Lehr- und Leistungszentrum auch in seiner Aufgabe als Ort für Schulungen, Begegnungen und Tagungen als gestärkt an. Und „das Resultat ist schon auf den ersten Blick mehr als vorzeigbar”, lobte der Erste Bürger weiter, schließlich war er nicht nur Vorsitzender der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg, sondern auch Vertreter des Schwimmverbandes.

Der Staatssekretär des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur, Freizeit und Sport des Landes NRW, Prof. Klaus Schäfer, freute sich insbesondere über die ehrenamtlichen Leistungen, die in einem solchen Bau besonders viel Arbeit ausmachten.

Er sah die Sportschulen allgemein nicht nur als wichtiges Bindeglied zwischen Leistungs- und Breitensport, sondern auch als „Investition in den Sport, in junge Talente und sportbegeisterte Bürger des Landes”. Dazu leiste Sport laut Prof. Schäfer noch einen unschätzbaren Beitrag zur Integration, „hier werden Werte und Einstellungen gelebt, hier wird auch gekämpft, aber immer mit dem Respekt demjenigen gegenüber, der mitmacht”.

Einsatz der Mitarbeiter
Stefan Klett, Vizepräsident der Abteilung Finanzen beim Landessportbund NRW, freute sich zudem über den Einsatz der Mitarbeiter in der Schwimmsportschule. Sie hätten während des Umbaus nicht nur bewiesen, dass sie ausdauerfähig und belastbar sind, sondern auch, dass sie ihren Teil zum Gelingen des Ganzen beitragen können.
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