Schwimmer-Fünfkampf: Ein Kribbeln bleibt bis zum letzten Start

Von: mabie
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Allein auf weiter Flur und dan
Allein auf weiter Flur und dann „Kacheln zählen”: die Teilnehmer des Schwimmerfünfkampfes überzeugten mit durchweg guten Leistungen. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. 1641 Starts mit 361 Aktiven aus 14 Vereinen: allein die Zahlen des Schwimmer-Fünfkampfes sind schon beeindruckend. Doch erst ein Besuch im Übacher „Ü-Bad” zeigte, wie viel Leistung wirklich hinter der Organisation einer solchen Mammut-Veranstaltung steckt.

Nicht nur die Sponsoren von der „enwor”, die zum zweiten Mal mit im Boot saßen, waren beeindruckt vom Aufwand. Denn neben den Aktiven mussten auch viele Helfer hinter den Kulissen, die mit Organisation, Zeitnahme, Starterlisten, Infoständen und vielem mehr zu tun hatten, wirklich Großes leisten.

Dennoch zeigte sich der Vorsitzende der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg, Manfred Ehmig, auch von der nun 30. Auflage in Folge sehr beeindruckt. „Wenn man einen Wettkampf zum 30. Mal in Folge ausrichtet, und in diesen vielen Jahren 9730 Aktive mit mehr als 37 500 Starts erlebt hat, gibt es sicherlich in manchen Bereichen so etwas wie Routine”, sagte Ehmig im Gespräch mit unserer Zeitung.

„Aber ein gewisses Kribbeln bleibt bis zum letzten Start, bis zur Überreichung der letzten Urkunde und des letzten Pokals, ob denn nun wirklich alles funktioniert”, schloss er lächelnd. Mit dem eingespielten Team im Rücken wurde es aber wieder einmal eine rundum gelungene Veranstaltung, die auch das Lob der Gastvereine erfuhr. Und wenn am Ende dann der eigene Verein, wenn auch vergleichsweise knapp, ganz oben in der Mannschaftswertung steht, siegt das Wohlgefühl nicht nur im Kopf des Vorsitzenden. Denn der VfR lag mit 514 Punkten vor dem Schwimm-Team Köln (445) und dem Aachener SV (402).

Die weiteren Ränge belegten die SG Bergheim (354), der „Jülicher Wassersport” (248), die SG Erkelenz-Hückelhoven (219), die FS Wegberg (186), die Wasserfreunde Delphin Eschweiler (178), der Würselener SC (129), der Brander SV 1973 (125), der SC Delphin Geldern (86), der Kohlscheider SC (31), der 1.FC Quadrath-Ichendorf (19) und der Herzogenrather SV (17). Als stärkster Gastverein durften sich die Aktiven vom Schwimm-Team Köln noch die Siegerprämie von 250 Euro mitnehmen. Über insgesamt 26 Pokale durften sich die Jahrgangsbesten freuen, mehr als 600 Urkunden von den begeisterten Aktiven eingetütet.

Die besten Einzelleistungen bei den Männern bei einem seltenen Fall von Punktgleichheit sicherten sich Tobias Weber, Jahrgang 1992, vom Brander SV über 100 Meter Rücken mit 1:01,53 Minuten und Stefan Tinnemann, Jahrgang 1984, vom Aachener SV über 100 Meter Freistil mit 0:55,10 Minuten, was jeweils 622 Punkte bedeutete. Die beste Einzelleistung bei den Frauen lieferte Nina Falck (Jahrgang 1994) vom Aachener SV 06 mit einer Zeit von 1:00,91 Minuten über 100 Meter Freistil (654 Punkte).
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