Schwimmer aus 15 Vereinen beim Fünfkampf

Von: Markus Bienwald
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Freuen sich auf den 33. Internationalen Schwimmer-Fünfkampf im Ü-Bad (v.l.): Organisator Tim Böven, Schwimmer Gino Küsters, Klaudia Ratzke vom Sponsor EWV, Schwimmer Tim Faulwetter, Schwimmerin Dalina Kruwinnus, Hauptschiedsrichter Ingo Braun, Schwimmer Andreas Weidner und Geschäftsführerin Heike Böven.
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Exzellente Leistungen, aber auch die Eleganz einer gut geschwommenen Bahn: all das wird auch die 33. Auflage des internationalen Schwimmer-Fünfkampfes in Übach-Palenberg auszeichnen. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Mehr als drei Jahrzehnte existiert bereits der renommierte Internationale Schwimmer-Fünfkampf des VfR Übach-Palenberg. Da macht sich selbst vor einem Mega-Event, wie er am kommenden Wochenende ansteht, nur wenig Schweiß auf der Stirn der Organisatoren breit.

Kein Wunder, ist doch die VfR-Schwimmabteilung die größte im Schwimmbezirk Aachen, der sich über die Städteregion Aachen bis in die Kreise Düren und Heinsberg ausbreitet. Dementsprechend gut organisiert und aufgestellt und natürlich auch von den teilnehmenden Vereinen bestens unterstützt ist das Organisationsteam auch bei der inzwischen 33. Auflage.

VfR stellt 60 Schwimmer

Stolz ist man zudem, wieder einen Sponsor präsentieren zu können. In Zusammenarbeit mit der EWV – Energie und Wasserversorgung GmbH aus Stolberg starten am Samstag, 17. Januar, und Sonntag, 18. Januar, insgesamt 324 Teilnehmer. „Dabei stellen wir alleine schon 60 Aktive“, freut sich die Geschäftsführerin der VfR-Schwimmabteilung, Heike Böven. Ort des Geschehens ist das Ü-Bad an der Dammstraße im Stadtteil Übach.

Der routinierte Sprecher Herbert Lataster, von Fans und Freunden gerne auch „The Voice“ genannt, wird dann nicht weniger als 1338 Starts von Schwimmern aus 15 Vereinen ansagen. „In diesem Jahr dürfen wir uns auch mit Recht wieder das Label ‚International‘ an die Brust heften denn es starten mit dem Dison Welkenraedt Swimming Team aus Belgien und der Schwimmvereinigung Eurode aus Kerkrade in den Niederlanden auch europäische Aktive“, so Tim Böven, der nicht nur hinter den Kulissen für die gesamte Organisation geradesteht. Mit nur einer Ausnahme, als das Ü-Bad renoviert wurde, ist der Club mit diesem internationalen Event seit über 30 Jahren übrigens an Ort und Stelle. „Damals sind wir wegen der Sanierung des Ü-Bades in die Aachener Schwimmhalle Ost ausgewichen“, weiß Tim Böven.

Bei so vielen Aktiven, die aus der Region bis in die Eifel und nach Köln hinein stammen, ist natürlich viel Organisation im Vorfeld gefragt. „Das ist eine ganz personalintensive Geschichte“, wie Heike Böven ergänzt, denn es gilt nicht nur die Zeiten der Schwimmer per Hand zu stoppen und zur zentralen Auswertung zu übermitteln. Viel Technik will betreut sein, dazu kommt noch die Sorge um das leibliche Wohl, das dem bewährten Küchenteam der VfR-Schwimmer obliegt und natürlich auch der Ablauf der vielen Siegerehrungen an diesem Wochenende.

Es gibt alleine Hunderte Urkunden, dazu Prämienläufe, zahlreiche Pokale und schließlich noch die Möglichkeit, den 200-Meter-Test zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schwimmen (DMS) zu absolvieren. „Hier hatten wir so viele Anmeldungen dass wir etwa 60 Meldungen abweisen mussten“, weiß Heike Böven. Das Abweisen war natürlich auch nötig, um den Wettbewerb an zwei Tagen überhaupt noch umsetzbar zu machen und die Wartezeiten für die Aktiven, aber auch die Arbeitszeiten für die Freiwilligen nicht ins Endlose zu dehnen.

Mit dabei sind dieses Mal übrigens der Aachener SV 06, der Brander SV, die Schwimmer vom Dison Welkenraedt Swimming Team, die Aktiven von Eurode Kerkrade, die Freien Schwimmer Wegberg, Hansa Simmerath, der Herzogenrather SV, der Jülicher Wassersportverein, der Kohlscheider SC, der SC Hardtberg, die SG Erkelenz-Hückelhoven, die SG Schwimm-Team Köln, die Wasserfreunde Delphin Eschweiler, der Würselener Schwimm-Club 1962 und natürlich die Gastgeber vom VfR Übach-Palenberg, die, neben den Kölnern, sicherlich wieder die höchste Zahl an Aktiven und Starts stellen werden.

Ein Mammut-Programm, das vom Sponsor bestens unterstützt wird. „Wir unterstützen gerne Vereine, die viel für die Jugendarbeit tun“, sagte EWV-Vertreterin Klaudia Ratzke bei der Vorstellung des Programms dazu. Aber natürlich gibt es auch einen entscheidenden sportlichen Grund für den Zulauf zu diesem Wettkampf. Denn für Sportwart und Trainerlegende Manfred „Fredl“ Rothärmel ist dieser immer zur gleichen Zeit des Jahres platzierte Wettbewerb eine willkommene Gelegenheit, den Leistungsstand seiner Eleven zu checken. „Schließlich geht es in dieser Jahreszeit auch darum, festzulegen, wer in welcher Klasse bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften schwimmt“, schließt er. Und da kann es schon einmal vorkommen, dass manche nach der kurzen Wettkampfpause von sechs Wochen neu gestärkt ins Rennen gehen und andere ihrer Topform vielleicht noch ein wenig hinterherschwimmen.

Schwimmer Tim Faulwetter macht sich darüber keinen Kopf. Vielmehr will er auf allen angebotenen Strecken sein Bestes geben. „Härter trainiert wird deswegen nicht“, weiß er, denn das Trainingsprogramm läuft ohnehin auf vollen Touren, wie auch seine Kameraden Gino Küsters, Dalina Kruwinnus und Andreas Weidner bestätigen.

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