Schweres Geldpaket für die Modernisierung des Bauhofs

Von: Wilfried Rhein
Letzte Aktualisierung:

Gangelt. Der Rat der Gemeinde hat über die Verwendung von Mitteln aus dem KonjunkturpaketII entschieden.

Schon im Hauptausschuss hatte die Verwaltung gemahnt, dass die Entscheidung darüber zügig zu treffen sei, da die Summen bis zum Jahresende mindestens auftragsbezogen verplant sein müssen, um sie überhaupt abrufen zu können.

Auf der Liste der Investitionsmaßnahmen stehen Feuerwehr Wegeausbau sowie Kleinspielfelder in Breberen und Birgden. Den Fraktionen wurde auch ein Paket unterbreitet, das den Bauhof der Gemeinde markant fördert, indem zeitgemäße Fahrzeuge, Maschinen und Geräte eingesetzt und alte ausgetauscht werden können. Für diese Modernisierung im Gesamtumfang von mehr als 230.000 Euro trat Bürgermeister Bernhard Tholen vehement ein.

Die Finanzierung geschieht zunächst zu Lasten des Ausbaus einer Breitbandversorgung für die elektronische Kommunikation mit „schnelleren” Leitungen, für den pauschal 150.000 Euro eingeplant waren. Gerhard Schütz (CDU) kritisierte, dass es im Gemeindebereich eine unterdurchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit im Breitbandnetz gebe. An verschiedene Orten erwarte der Nutzer dringend die Modernisierung.

Der Rat beschloss die Formulierung der Verwaltung, die um Auftrag bat, „Voraussetzungen für einen Förderantrag zur Verbesserung der Breitbandversorgung nach der Richtlinie zur Förderung ländlicher Räume zu schaffen”. Über eine Bürgerbefragung sollte eine aktuelle Breitband-Unterversorgung dokumentiert werden. Erst dann werde der entsprechende Zuschussantrag folgen.

Die CDU hatte bereits im Hauptausschuss wissen wollen, ob nach den Umschichtungen der Maßnahmen und Summen ein Paket für die Vereinsförderung geschnürt werden könnte, Inhalt 50.000 Euro, und zwar gezielt für Vereinsheime. Kämmerer Gerd Dahlmanns klärte auf, dass die von der CDU fokussierten Maßnahmen bereits begonnen worden und folglich auf dieser Ebene nicht mehr förderbar sind.

Weitere Vereinsförderung, warf Bürgermeister Bernhard Tholen ein, wäre abhängig vom Etat-Jahresergebnis 2010 und eventueller „Restposten” daraus.
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