Geilenkirchen-Niederheid - Schwelbrand im Niederheider Gewerbegebiet

Schwelbrand im Niederheider Gewerbegebiet

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Die zahlreich herbeigerufenen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr konnten Schlimmeres verhindern. Foto: Feuerwehr

Geilenkirchen-Niederheid. Ein Schwelbrand in einem Spänesilo eines holzverarbeitenden Betriebes im Gewerbegebiet Niederheid hat am Donnerstagmorgen die Feuerwehr Geilenkirchen über Stunden beschäftigt. Ein Feuerwehrmann wurde dabei leicht verletzt.

Alarmiert waren zunächst die Löscheinheiten aus Geilenkirchen und aus Tripsrath-Niederheid, die nach erster Lageerkundung aufgrund des bereits erkennbaren Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern schnell von den nachalarmierten Löscheinheiten Gillrath-Hatterath, Teveren und Prummern unterstützt wurden.

Der gegen 6.15 Uhr gemeldete Schwelbrand hatte sich den ersten eintreffenden Einsatzkräften als offenes Feuer in einem Anbau neben dem Spänesilo sowie in der Filteranlage des Silos präsentiert. Beide Gebäudeteile grenzen unmittelbar an die Produktionshalle des Unternehmens, in der neben Fahrzeugen und Material vor allem wertvolle Maschinen standen.

Den insgesamt 56 Einsatzkräften ist es unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Michael Meyer gelungen, eine Brandausbreitung auf diese Halle zu verhindern und das Feuer auf den Entstehungsort zu begrenzen. „Trotz des erheblichen Sachschadens konnte so für das Unternehmen ein Weiterbetrieb sichergestellt werden“, teilte Meyers Stellvertreter Frank Büßelberg mit.

Nachdem sich im Bereich des offenen Brandes die Löscherfolge gezeigt hatten, musste aufgrund von zu erwartenden Glutnestern in personalintensiver Handarbeit das gesamte Spänesilo leergeräumt werden. Die Feuerwehr wurde dabei unterstützt von Betriebsangehörigen sowie Mitarbeitern des Stadtbetriebs Geilenkirchen. Alle Einsatzkräfte wurden durch die Einsatzeinheit des Malteser Hilfsdienstes versorgt. Die meisten Einsatzkräfte waren aufgrund der frühen Tageszeit nüchtern dem Alarm gefolgt und nach mehreren Stunden Brandbekämpfung im Regen dankbar für einen heißen Kaffee und ein belegtes Brötchen.

Die Feuerwehr zieht nach dem sechsstündigen Einsatz trotz des leicht verletzten Feuerwehrmannes eine positive Bilanz: Der Brand wurde auf den Bereich des Ausbruchs begrenzt, eine drohende Durchzündung des Spänesilos verhindert und der Weiterbetrieb für das Unternehmen sichergestellt. Die Ursache des Brandes blieb dabei zunächst ungeklärt.

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