Schweigeminute: „Flüchtlinge fliehen vor diesem Terror“

Von: mabie/red
Letzte Aktualisierung:
11266369.jpg
Auch Schüler in unserer Region, wie hier im Carolus-Magnus-Gymnasium Übach-Palenberg, zeigten gestern nach den Anschlägen in Paris ihre tiefe Betroffenheit. Sie beteiligten sich an der europaweiten Schweigeminute.

Gangelt/Geilenkirchen/Übach-Palenberg. Auch die Menschen in unserer Region haben am Montag um 12 Uhr der Opfer der Pariser Anschläge in einer Schweigeminute gedacht. An der europaweiten Aktion beteiligten sich auch die Schulen in unserem Verbreitungsgebiet. So wurde es auch bei den Schülern der Mathematik-Leistungskurse der Q2 am Carolus-Magnus-Gymnasium Übach-Palenberg einen Moment lang still.

„Ihr habt alle von den feigen Mordanschlägen gehört“, erklang kurz zuvor die Stimme von Schulleiter Dr. Hans Münstermann aus den Lautsprechern in der Schule. Er wählte ganz bewusst keine neutralen Worte, sondern betonte die Feigheit des Anschlags und wies auf die vielen Opfer hin, die es zu beklagen gibt. Er beziehe ganz bewusst Stellung, unterstrich er.

Münstermann betonte, dass „Flüchtlinge mit diesem Terror nichts zu tun haben, außer, dass sie genau vor diesem Terror fliehen“. Auch für Mathelehrerin Isabell Rösgen und Beratungslehrerin Gisela Birken war diese Minute eine besondere Form des Gedenkens. Dass die Terroranschläge in Paris nicht spurlos an den Schülern vorübergegangen sind, war deutlich an ihren Gesichtern abzulesen.

„Ich kann nicht verstehen, warum jemand so etwas tut“, sagte Sophie Kohn (18). Sie findet es feige, dass unschuldige Menschen umgebracht wurden. Und Kurskameradin Celia Dominguez (18). „Ich verstehe nicht, was es bringt, Menschen umzubringen, die unbeteiligt sind“.

Auch die in Geilenkirchen stationierten Soldaten gedachten der Opfer des Terrors: Im stillen Gedenken haben die Mitarbeiter und Soldaten des Zentrums für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr um 12 Uhr am Montag der Opfer und Hinterbliebenen des terroristischen Anschlages von Paris gedacht.

Der Kommandeur des ZVBw, Brigadegeneral Peter Braunstein, wandte sich in einem persönlichen Schreiben an den Kommandeur der französischen Partnerorganisation (Unité Francaise de Vérifikation) in Creil Cedex, Colonel Gilles Perchet. Auf dem Teverener Flugplatz standen die Fahnen auf Halbmast.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert