Schwanenküken drehen auf Wurmauensee ihre Runden

Von: g.s.
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Schwanennachwuchs auf dem Wurmauensee: Am ersten Tag war es noch ein Septett, aber ein Küken wurde verstoßen. Es lebt jetzt bei menschlichen Pflegeeltern und erhält dort genügend Nestwärme, sprich Bettwärme. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Sechs Schwanenküken schwimmen seit wenigen Tagen auf dem Wurmauensee mit ihren Eltern munter um die Wette. Eigentlich hatte Mutter Schwan sieben Eier ausgebrütet. Doch die Natur kann manchmal grausam sein.

Eines der Küken wurde von den Eltern behackt und verstoßen. Das kommt vor, wenn ein Junges geschwächt oder krank ist. Das Kleine lebt jetzt bei einer menschlichen Pflegefamilie und entwickelte sich dort prächtig. Es sucht die Nähe zu ihren Paten und gibt nachts erst Ruhe, wenn es Nest-, also Bettwärme spürt. Die sechs Küken im Wurmauenpark fühlen sich derweil draußen pudelwohl und lernen von den Schwaneneltern, wie man sich durchs Leben schlägt.

Wie die Natur so spielt, dulden die erwachsenen Schwäne keine Nahrungskonkurrenten in ihrem Revier und so töten sie leider auch Entenküken, um genügend Nahrung für ihre eigenen Kinder zu sichern. Dennoch erfreuen sich Spaziergänger an der quirligen Schar von Jungschwänen, die, bis auf wenige kleine Pausen, die Eltern auf Trab halten.

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