Übach-Palenberg - Schulfest zum 35-jährigen Bestehen: Eine Einladung zum Staunen

Schulfest zum 35-jährigen Bestehen: Eine Einladung zum Staunen

Von: mabie
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Fingerspitzengefühl und das Verständnis für Technik waren bei den verschiedenen Stationen des Technischen Hilfswerkes aus Herzogenrath angebracht. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. „Folgen Sie den Pfeilen!“, wurden die Gäste beim Schulfest zum 35-jährigen Bestehen der Realschule nicht nur einmal gebeten. Wer es tat, wurde garantiert nicht enttäuscht, wie auch die begeisterte Konrektorin Petra Hanrath bei einem kurzen Rundgang betonte.

„Die muss man probiert haben“, sagte sie mit dem inbrünstigen Ton der Überzeugung, „vor allem in unserem englischen Garten ist das ein Genuss“. Letzterer war übrigens der sehr ruhige, idyllische und dennoch zentral auf dem Schulgelände gelegene Schulgarten, wo mit echten, fein duftenden „Scones“, der dazugehörigen „Clotted Cream“ und der Erdbeermarmelade samt echt englischem Tea den ganzen Tag über die beste Tea Time genossen werden durfte.

„Folgen Sie der Action“, hätte auf ganz anderen Pfeilen stehen können, denn im zentralen Pädagogischen Zentrum war auf der Bühne wohl die ganze Zeit so richtig was los. Ob Klaviermusik, Chorgesang oder zackige Zumba-Fitness: Hier waren Bewegung, Musik und Kunst zuhause. Und auch die klassische Liebestragödie von „Romeo und Julia“ erwachte hier für gut eine Stunde zum Leben und gab Grund genug, um Taschentücher zu zücken.

Das war bei den Hip-Hop-Tänzen nicht nötig, höchstens, um sich nachher den Schweiß von der Stirn zu wischen, denn was die Tänzerinnen dort zeigten, verdiente den großen Applaus auch wahrhaftig. Natürlich gab es neben so viel Bewegung, die beispielsweise auch bei der Slackline oder der Torwand gefragt war, auch viel zu sehen.

Kleiner Jahrmarkt

Ein kleiner Jahrmarkt lud zum Staunen ein, das Technische Hilfswerk aus dem nahen Herzogenrath war mit einer ganzen Palette von kniffligen Aufgaben angerückt, die nicht nur die Jungs ganz hervorragend fanden. So musste beispielsweise mittels eines sonst zu Hilfszwecken benötigten hydraulischen Greifers ein labiler Plastikbecher mit Wasserfüllung vorsichtig von einem zum anderen Punkt auf dem Schulhof befördert werden, was wirklich kein leichter Job war.

Da war die Schokokuss-Wurfmaschine schon leichter zu bedienen, und wer sich abseits von der englischen Teestunde für feine Gaumengenüsse interessierte, wurde natürlich auch nicht enttäuscht. Wer schließlich auch die Tast- und Fühlstation hinter sich gebracht hatte, konnte am Ende des überaus gelungenen Schulfestes noch ein paar Mathematiker-Witze auf sich wirken lassen. „Das ist meine liebste Abteilung in unserem eigens aufgebauten Mathemuseum“, gestand Hanrath.

Und so bot das Schulfest für jeden Geschmack die passenden Anlaufstationen, egal ob mit oder ohne Hinweispfeil.

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