Gangelt-Birgden - Schule der Begegnung in Birgden fördert besondere Begabungen

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Schule der Begegnung in Birgden fördert besondere Begabungen

Von: hama
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Die Szene, die während der Probe schon für Höchstspannung sorgte: Küsst der Prinz die Prinzessin oder wird es nur ein „Filmkuss”? Foto: Hamacher

Gangelt-Birgden. Wer als Grundschüler in der Lage ist, den Namen des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull fehlerfrei auszusprechen, dem kann eine gewisse Begabung nachgesagt werden. Das gilt auch für einen Drittklässler, der die englische Sprache so einsetzt, dass er von der Arbeit verschont bleibt, oder für Kinder, die Theater so spielen, das die letzte Szene alle Zuschauer in ihren Bann zieht.

Die Schule der Begegnung in Birgden ist eine der 13 Netzwerkschulen im Kreis Heinsberg, denen die Aufgabe gestellt wurde, besondere Begabungen zu fördern.

Ein Talent-Abend in der Grundschule sollte Eltern, Großeltern und Geschwistern zeigen, was da in den vergangenen Monaten geleistet wurde. „Begaben wagen”, heißen die Förderstunden, an denen in Birgden zwölf Kinder der dritten und vierten Klassen teilnehmen.

Schulleiterin Claudia Storms ging in ihrer Begrüßung darauf ein, dass Begabung oder Talent nichts mit „Superstar-Denken” zu tun hat. Auch der IQ sei nicht am Ende ausschlaggebend. „Talente und Begabungen gibt es in vielen Bereichen”, so Storms.

Das geht ins Musikalische, Künstlerische oder zum Beispiel die Naturwissenschaften. „Es ist auch ein Talent, nett zu anderen zu sein, oder emotionale oder soziale Intelligenz zu zeigen!”

Der Schulchor sorgte bei dem Talentabend für den musikalischen Rahmen und auch die Tanzgruppe der offenen Ganztagsschule sorgte für beste Unterhaltung. Besonders bedankte sich Claudia Storms bei Ingrid Heim, die an diesem Abend meisterhaft die Technik beherrschte und die Kinder auf Gitarre begleitete.

Im Kreishaus präsentieren

Das bunte Programm hatte ein herausragendes Stück, das die Schüler auch im Rahmen einer Kinderuni am 6. Juli im Großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung präsentieren werden. „Unser blauer Planet” hieß das Stück, bei dem die Kinder, begleitet von wunderbaren Fotos, die Entstehung der Erde erläuterten, den Ausbruch des Eyjafjallajökull darstellten und auf die Verletzlichkeit unseres Planeten hinwiesen.

Ingrid Heim erzählte, dass die Lehrer beim BW-Unterricht nur lernbegleitend dabei seien. „Ob Tiefsee oder Mount Everest, Naturgewalten, Titanic oder Fußball-Weltmeisterschaft, die Kinder haben die Struktur dieses Vortrages selber aufgebaut.”

Und dabei habe sich dann gezeigt, was der Einzelne aus dem Angebot an Wissen und Daten zu machen imstande ist.
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