Schülerfest der Kulturen wird zur großen Party

Von: mabie
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Preisfrage: Was ist das? Na klar, die beinahe lebensgetreue Nachbildung der Londoner Tower-Bridge durch eifrig verbogene Schülerkörper. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Natürlich zehrten die tropischen Temperaturen auch an der Kondition der Macher des ersten „Festes der Kulturen”. Dennoch war die Party, die morgens um zehn begann, und abends zur gleichen Zeigerstellung noch lange nicht vorbei war, eine rauschende.

Dazu hatte das Organisationsteam vom Carolus-Magnus-Gymnasium im Schulzentrum an der Comeniusstraße einiges bewegt. Das eigens aufgebaute große Zelt auf dem Schulhof war wirklich heiß. Doch die Vorführungen auf der Zeltbühne konnten sich mindestens mit denen messen, die überall in der ganzen Schule zu sehen waren.

Ein blendendes Beispiel bot dabei die große Dreifachturnhalle der Schule. Hier war den ganzen Tag über etwas los. Besonders die einstudierte Weltreise mit Live-Musik, Tanz und Akrobatik, die von Schülern wie Lehrern hervorragend präsentiert wurde, schlug ein wie eine Bombe. Da wurde getrommelt, was die afrikanischen Trommeln hergaben, da zeigten junge Schüler, wie ein Flugzeug aus Pappe auch ohne fossile Brennstoffe die Welt umrunden kann und jüngere wie auch ältere Jahrgangsstufen überzeugten mit tänzerischem wie akrobatischem Geschick.

So gab es beispielsweise eine „Rope-Skipping”-Vorführung, die durch ihr unglaubliches Tempo das alte „Seilchenspringen” schnell in Vergessenheit geraten ließ. Und Schüler bauten sich, passend zur jeweils eingespielten Nationalhymne, mal als Eiffelturm von Paris oder auch als Tower-Bridge von London. Doch es gab noch viel mehr zu sehen. Kinder in Westafrika, Kinder in aller Welt, Amnesty International, das Malabon-Projekt, ein Blick auf Brasilien oder auch auf das schuleigene Moldau-Projekt rundeten die Aktionen an diesem Tag mit interessanten Informationen ab.

Und wer dann genug gesehen und gelesen hatte, konnte sich am Grillstand stärken oder auch am Abend ins Zelt zurückkehren, wo dann die Band „SOS” für einen wirklich heißen Ausklang eines mehr als nur gelungenen „Festes der Kulturen” sorgte.
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