Schüler tauchen in die römische Geschichte ein

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Geilenkirchen/Rom. In den frühen Morgenstunden des 30. Oktober brach eine Gruppe von 18 Schülerinnen und Schülern aus den Lateinkursen der Jahrgangsstufen 12 und 13 zusammen mit ihren Lateinlehrern Elisabeth Vannahme und Christian Mengen zu einem fünftägigen Besuch der ewigen Stadt auf.

Das Gästehaus des Ordens der Pallotinerinnen in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum war in den nächsten Tagen der Ausgangspunkt zur Erkundung der zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt Rom.

Auf dem Programm standen zunächst die Denkmäler, welche die antike Zeit in Rom hinterlassen hat. So war es möglich, römische Geschichte und deren Zeugnisse nicht nur aus dem Schulbuch, sondern hautnah zu erleben. Viele historische Orte, denen die Schülerinnen und Schüler bereits im Unterricht begegnet waren, wurden erkundet und erweckten die Geschichte der Römer zu neuem Leben.

So standen etwa Besuche des Kolosseums, des Forum Romanum und anderer antiker Stätten auf dem Programm. Der Besuch der Kirche San Clemente in der Nähe des Kolosseums machte deutlich, dass sich an die antike römische Geschichte der Stadt die Entwicklung Roms zum Zentrum der christlichen Religion anschloss.

Die Schüler waren beeindruckt von den Ausgrabungen römischer Stadtviertel und einer frühchristlichen Kirche unterhalb der heutigen Kirche. Auch das Pantheon und die Calixtus-Katakomben (deren Nachbauten im niederländischen Valkenburg bereits Ziel einer Tagesexkursion des Lateinunterrichtes gewesen waren) hinterließen einen nachhaltigen Eindruck.

In den folgenden Tagen ergab sich der Besuch der großen christlichen Orte in Rom: die Peterskirche und der Petersplatz, die Lateranbasilika und andere Orte mit großer christlicher Geschichtstradition. Am Sonntag nahm die Gruppe die Gelegenheit wahr, dem Papst anlässlich des sonntäglichen Angelusgebetes auf dem Petersplatz zu begegnen.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der gemeinsame Besuch des berühmten Museums „Galleria Borghese“, in dem die Schüler die Skulpturen Berninis bewundern konnten, deren mythologische Wurzeln ihnen bereits aus dem Lateinunterricht der Oberstufe (aus den ‚Metamorphosen‘ des Ovid) bekannt waren.

In den Abendstunden bot Rom zahlreiche Möglichkeiten, dem italienischen „Dolce Vita“ nachzuspüren. Die Schüler genossen Pizza und Pasta in der Nähe der Piazza Navona oder im Stadtviertel Trastevere und erkundeten selbst das laute und bunte Treiben, das die Stadt auch in den Abendstunden so lebendig macht.

Wenn die Reise aufgrund des umfangreichen Programms auch manchmal anstrengend war, so waren sich die Schüler doch einig darüber, dass sie viele Eindrücke sammeln und viele schöne Erinnerungen mitnehmen konnten.

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