Schüler präsentieren App für Aachen

Von: mabie
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Richtig viel Spaß hatten die Schüler vom Übach-Palenberger Carolus-Magnus-Gymnasium und dem Charlemagne College aus Eijkhagen/Landgraaf nicht nur bei der Präsentation der fertigen App. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg/Landgraaf. Zur Präsentation ihrer Aachen-App waren so viele Schüler vom Carolus-Magnus-Gymnasium (CMG) aus Übach-Palenberg und vom befreundeten Charlemagne College aus Eijkhagen in der Partnergemeente Landgraaf/NL gekommen, dass flugs der große Sitzungssaal unter dem Dach des Rathauses genutzt wurde.

Dort war auch die passende Technik vorhanden, um das, was die Schüler beider Schulen in einem außerschulischen Projekt gemeinsam erarbeiteten, zu zeigen.

Anfang November ging es los. Ziel war, eine App für Smartphones zu entwickeln, die perfekt zugeschnitten auf junge Leute aus der Grenzregion ist. „Verbindendes Element beider Schulen ist Karl der Große und damit natürlich auch Aachen“, sagte Isabelle Illig bei der Präsentation der zunächst in der Version für Android-Handys vorliegenden App.

So wurde eine Whatsapp-Gruppe gegründet und natürlich auch per Skype kommuniziert, um das Ganze schnell umsetzen zu können. Und so stand schon zwei Wochen nach dem ersten Aufeinandertreffen fest, dass die Sache schnell umsetzbar ist. „Wir haben uns von Anfang an gut verstanden und mehr als 1000 Nachrichten hin- und hergeschickt“, erzählte Nele Altana.

Anfang Dezember war es nicht nur an der Zeit, den Aachener Weihnachtsmarkt auf seine Leckereien hin zu testen, sondern bei einem gemeinsamen Videodreh vor Ort die Plätze auszusuchen, die später in der interaktiven App mit kleinen Videos versehen wurden. Die kleinen Filme wurden dabei fast professionell aufgezeichnet und mit sorgsam vorbereiteten Texten mehrsprachig versehen, um den App-Genuss perfekt zu machen.

Dass die Chemie zwischen den jungen Niederländern und den Deutschen stimmte, ist vor allem bei den fertigen Filmen zu spüren. Aber auch sonst waren die jungen Menschen von ihrem Tun sehr begeistert. „Es war sehr spaßig, aber auch sehr anstrengend“, sagt Anna Fischer. Dass es spannend war und neue Freundschaften entstanden sind, bestätigten alle Teilnehmer.

Einzig an der Sprache haperte es noch hier und da, denn auch wenn sich die Schüler schon früh auf Englisch für bestmögliche Verständigung geeinigt hatten, fiel der gegenseitige Austausch in Sachen Deutsch und Niederländisch eher klein aus. Aber vielleicht ist das etwas für das nächste Projekt der beiden Schulen, denn sie wollen auch in Zukunft weiterhin eng zusammenarbeiten.

„Wir sind schließlich nur zehn Minuten voneinander entfernt“, sagt Lehrer Christoph Schlagenhof vom CMG.

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