Schokofabrik: Zuversichtlich bei Anzahl der Mitarbeiter im Jahr 2015

Von: Markus Bienwald
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Im Beisein des Vorstandsvorsitzenden, Walter Pötter (2.v.r.), signierte der Staatssekretär die künftigen Ausbaupläne der Fabriken. Foto: Markus Bienwald
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Derzeit laufen die Baumaßnahmen an der riesigen Erweiterungsbaustelle der Schokoladen- und Brotfabrik an der David-Hansemann-Straße auf Hochtouren. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Wer hinter die Kulissen der Schokoladen- und Backwaren-Produktion in den riesigen Fabrikhallen am Rande des Gewerbegebietes Holthausen blicken will, braucht viel Atem, denn die Anmeldung kann schon mal etwas dauern.

Viel Ausdauer, denn wer einmal in die Produktion blickt, wird nicht nur den betriebsbedingten Hygienevorschriften penibel unterzogen, sondern auch in einen Einwegkittel. Und auch viel Aufnahmefähigkeit, denn nicht nur die riesigen Ausmaße der in Schokoladenfabrik - dem Betriebszweig Solent - und Backwarenfabrik - dem Betriebszweig Bonback - erfordern Durchhaltevermögen.

Auf dem gigantischen Gelände, das bei Baubeginn vor wenigen Jahren die größte Baustelle Europas war, wird auch viel geboten. Schon die nackten Zahlen liefern genug Stoff zum Staunen: Tausende Kubikmeter Beton formen gigantische Hallen, viele Hundert Fenster und Türen, kilometerlange Kabelstränge und Rohrkonstrukte verbinden und versorgen alle Gebäudeteile, die mit ebenso gigantischen Lagern und Kühlanlagen versehen sind.

Auf Betreiben der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreis Heinsberg, besichtigten nun nicht nur hochrangige CDU-Vertreter aus den umliegenden Orten, Übach-Palenberg und dem Kreis Heinsberg die beeindruckenden Produktionsstätten. Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe, MdB, der im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Zuhause ist, nahm die Fabrik gerne in Augenschein.

Und er zeigte sich nicht nur von der Offenheit der Betriebsleitung um Walter Pötter von der Firma Lidl, Jörg Aldenkott als gesamtverantwortlichem Geschäftsleiter und den beiden Geschäftsführern Peter Ritzer und Dr. Burkhard Eckermann beeindruckt.

„Es ist schön, wenn man auf solchen Plänen einmal seine Unterschrift hinterlassen kann“, freute sich Brauksiepe, als er auf dem künftigen Erscheinungsbild des Fabrikstandortes Übach-Palenberg sein Signet hinterlassen durfte. Denn wie schon beim ersten Spatenstich zur Erweiterung im Frühjahr bekannt wurde, expandiert der Betrieb weiterhin.

Zahlen zu den künftigen Beschäftigtenzahlen wurden bisher immer vorsichtig genannt. Auch von Walter Pötter, der für die Ansiedlung des Komplexes in Übach-Palenberg verantwortlich zeichnet, hielt sich dabei immer gerne zurück. „Ich bin zuversichtlich, dass wir Anfang 2015 bei 400 Mitarbeitern sind, und dass das nicht das letzte Wort ist“, unterstrich Pötter aber nun bei dieser Gelegenheit.

Der gebürtige Marienberger geht damit von weiteren 70 Arbeitsplätzen aus, die zu den aktuell rund 330 Beschäftigten hinzukommen. Er hob hervor, dass die Wahl auf seine Geburtsstadt nicht aus sentimentalen Gründen fiel, sondern, dass Übach-Palenberg durch seine zentrale Lage in Europa von hier aus nicht nur logistisch die besten Voraussetzungen bietet. Qualitativ hätten die Produktionsstätten ohnehin längst neue Standards definiert, die so nur an derart modernen Produktionsstandorten möglich seien.

Dazu unterstrichen Peter Ritzer von der Bonback und Dr. Burkhard Eckermann von der Solent mit der Ankündigung neuer Produktlinien auch den innovativen Teil der in der ehemaligen Zechengemeinde angesiedelten Werke.

Auch darum laufen derzeit die Baumaßnahmen auf Hochtouren, wenn im Jahr 2015 neben neuen Produktionsflächen die neue Fassade zur David-Hansemann-Straße hin zu sehen sein wird. Ein Ende des Wachstums ist noch nicht abzusehen. Allerdings wurden damals noch keine Zahlen genannt und die Zukunft wird zeigen, bei welcher Gelegenheit die Verantwortlichen optimistisch genug sind, sich dazu zu äußern.

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