Geilenkirchen - Schöne Alpenlandschaft im Stil von Heidi

Schöne Alpenlandschaft im Stil von Heidi

Von: Georg Schmitz
Letzte Aktualisierung:

Geilenkirchen. Nun bekommen Graffiti-Sprayer in Geilenkirchen doch ihre Wand für ihre Motive - wenigstens für einen Tag. Am Samstag, 9. Mai, steht den hauptsächlich Jugendlichen eine 25 Meter lange Mauer im „Heyergässchen” zur künstlerischen Gestaltung zur Verfügung.

Das kündigte Vorsitzender Klaus Striebinger jetzt bei der 28. Vollversammlung des Stadtjugendrings im NewCom an. Mit der von einer Familie im Durchgang zwischen Heinsberger Straße und „An der Linde” zum Bearbeiten freigegebenen braunen Mauer möchte der Stadtjugendring den aktiven Graffiti-Freunden in der Stadt eine legale Möglichkeit einräumen, ihre Kunstwerke vor Publikum in Szene zu setzen.

„Das legale Malen ist Kunst, das andere Schmiererei”, warf Klaus Striebinger in Anspielung auf die zahlreichen Sprühereien in der Stadt ein. „Wir probieren seit langem eine Wand zu bekommen, um dort zu malen. Dadurch hoffen wir, dass die illegalen Sprühereien zurückgehen”, erläuterte Charles Stansbury. Der 17-Jährige gehört zur „Molkebande”, der auf dem Gelände der alten Molkerei mit Erlaubnis einen Bereich zum Malen bekommen hat.

Jugendliche Graffiti-Künstler werden am 9. Mai über Tag ihr Talent unter Beweis stellen können. „Wir laden die Bevölkerung ab 14.30 Uhr dazu ein, den Künstlern bei ihrer Arbeit zuzuschauen und sich mit ihnen in lockerer Runde über Graffiti auszutauschen”, heißt es in einer Einladung des Stadtjugendrings. Graffiti sei derzeit im Geilenkirchener Umland ein Thema, das jedoch meist negativ belastet sei.

In der Innenstadt wie auch in den Randbezirken seien an öffentlichen und privaten Gebäuden unansehnliche und störende Schmierereien und Kritzeleien zu sehen, die „nichts mit Graffiti gemein” hätten. Der Stadtjugendring, als Sprachrohr der Jugend in Geilenkirchen, und auch viele Jugendliche verstünden Graffiti als Kunst, die ein gewisses Maß an Können impliziere.
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