Schock in Gangelt: Brand in St.-Nikolaus-Kirche

Von: g.s.
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Feuerwehrmänner bringen das noch qualmende Material nach draußen, damit es dort mit einer Kübelspritze abgelöscht werden kann. Foto: Georg Schmitz

Gangelt. Es ist kurz vor 18 Uhr, als Küster Walter Remarque am Montagabend seinen Dienst antritt und die Türe zur Sakristei der St.-Nikolaus-Kirche in Gangelt aufschließt. Er wollte einiges für die Messe um 19 Uhr vorbereiten. Direkt dringt ihm beißender Rauch entgegen und er realisiert, dass hier irgendwas passiert sein muss.

Als die alarmierte Feuerwehr mit mehreren Löschfahrzeugen die Einsatzstelle erreicht, bestätigt sich der Verdacht eines Brandes. Mit Schrecken denken die Menschen noch an die Kirchenbrände in Geilenkirchen, die zwei Gebäude schwer beschädigt hinterließen. Über das große Hauptportal betreten Feuerwehrmänner die St.-Nikolaus-Kirche, während einige Kameraden sich in Richtung Sakristei begeben.

Ein Zutritt ist nur mit Atemschutz gefahrlos möglich, denn der penetrante, nach verbranntem Plastik anmutende Geruch lässt jeden anderen Menschen zurückschrecken. Alsbald wird den Einsatzkräften klar, dass es in dem Vorraum zur Sakristei brennt. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr könnte ein technischer Defekt an einem „Untertisch-Elektroboiler“ das Feuer ausgelöst haben. Die Flammen griffen dann auf brennbare Materialien wie Papier und Plastikbehälter über. Die noch qualmenden Teile werden von den Feuerwehrleuten nach draußen gebracht und hier mit einer Kübelspritze abgelöscht.

Zwischenzeitlich sind auch Polizeibeamte am Brandort eingetroffen und nehmen die Ermittlungen nach der Ursache auf. Gottseidank ist kein größerer Schaden entstanden, aber ein paar tausend Euro müssen wohl für die Schadensbehebung und einen Anstrich berappt werden. Der Gottesdienst um 19 Uhr musste allerdings ausfallen, denn der Brandgeruch war auch im Kirchenraum wahrnehmbar. Nach rund einer Stunde rückten die letzten Feuerwehrkräfte wieder ab.

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