Schmitz bezieht Stellung: „Kampagne gegen mich“

Von: jpm
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Georg Schmitz reagiert empört über die Vorwürfe zu seiner Person. Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen. Vor dem Hintergrund der turbulenten vergangenen Tage im Geilenkirchener Wahlkampf richteten sich sowohl die CDU-Vorsitzende Theresia Hensen als auch der Bürgermeisterkandidat Georg Schmitz am Dienstag mit Stellungnahmen an unsere Redaktion.

Während Schmitz sich gegen den Vorwurf zur Wehr setzt, seine Beziehungen zur CSB Systeme AG seien zu eng, und von einer Kampagne gegen seine Person spricht, kündigt Hensen für die Zeit nach der Stichwahl einen „Reformprozess“ innerhalb der CDU an.

Das Wahlergebnis vom 13. September, bei dem Kandidat Ronnie Goertz es nur knapp in die Stichwahl geschafft hatte, nehme man ebenso ernst wie den Vorwurf des „Parteiengeklüngels“, schreibt Hensen. Man werde sich mit Blick auf die Kommunalwahlen 2020 insbesondere um die Nachwuchsarbeit und die zukünftige politische und inhaltliche Ausrichtung kümmern, „um wieder stärker an den Bürger zu rücken“.

Hensen betont allerdings, dass die Personalie Goertz bereits ein erster Schritt auf diesem Wege gewesen sei. Schließlich seien erstmals nur Kandidaten mit Parteibuch berücksichtigt worden, sondern auch ein Parteiloser, nämlich Goertz. Bei der aktuellen Bürgermeisterwahl gehe es daher auch nicht um Parteipolitik. Besorgt zeigte Hensen sich über den teilweise herrschenden Umgangston, den sämtliche Kandidaten insbesondere in den sozialen Netzwerken zu spüren bekommen hätten.

Georg Schmitz sieht das anders. Seit der Wahl am vorvergangenen Sonntag stehe die politische Landschaft kopf. „Es wird gegen mich eine kaum zu überbietende Kampagne betrieben.“ Der Gipfel sei die E-Mail von Sparkassenchef Thomas Pennartz gewesen. Schmitz stellt hierzu fest, dass es ihn mit Stolz erfülle, dass CSB-Chef Schimitzek ihn „insbesondere verbal“ unterstütze. Es sei nichts Ehrenrühriges daran, Unterstützung aus der Wirtschaft zu erhalten, mit Schimitzek verbinde ihn überdies eine langjährige Freundschaft.

Schmitz stellt fest, dass CSB ihn „mit journalistischen Dienstleistungsaufträgen bedacht hat, die in der vorgeschriebenen Weise versteuert werden.“ Seinen Lebensunterhalb bestreite er aus Ersparnissen.

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