Schlafhorst-Chor feiert mit einem großen Konzert

Von: Johannes Gottwald
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Gelungene Geburtstagsfeier: Unter dem Dirigat von Helmut Esser beging der Schlafhorst-Chor in der Lohnhalle des Carolus-Magnus-Zentrums sein 50-jähriges Bestehen. Foto: Johannes Gottwald

Übach-Palenberg. Seit fünf Jahrzehnten erfreuen sie die Menschen in Übach-Palenberg und Umgebung – die Männer des Schlafhorst-Chores. Ihre größte Zeit hatten sie mit den Dirigenten Lambert Kitschen und Heinz Görges, unter deren Leitung sie sogar zu Meisterchor-Ehren kamen.

Aber auch unter dem derzeitigen Chorleiter Helmut Esser, der seit nunmehr 15 Jahren den Taktstock schwingt, präsentieren sie sich als eine quicklebendige Gemeinschaft. Kürzlich wurde das 50-jährige Bestehen des Chores mit einem großen Konzert in der Lohnhalle des Carolus-Magnus-Zentrums gebührend gefeiert. Und da Helmut Esser auch die Kirchenchöre von Loverich, Beggendorf und Oidtweiler betreut, gehörten auch sie selbstverständlich zu den aktiven Teilnehmern dieses Abends.

Mit dem populären Schlager „Und jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt“ zogen die Sängerinnen und Sänger in den Saal ein und betraten die Bühne. Für die musikalische Begleitung sorgte Jürgen Günder am Keyboard, die Moderation übernahm Winfried Joussen vom Kirchenchor Oidtweiler.

Auch die übrigen Programmnummern waren im Bereich von Schlager, Film und Musical angesiedelt, anspruchsvolle Klassik blieb ausgespart. Mit „Ich hätt´ getanzt heut´ nacht“ aus dem Musical „My fair Lady“ wurde nach der Begrüßung das eigentliche Konzert eröffnet. Weiter ging es mit „Wie vom Traum verführt“ aus „Joseph“ von Andrew Lloyd Webber. Hier griff Chorleiter Helmut Esser selbst zum Mikrofon und schlüpfte in die Rolle des biblischen Patriarchen, der sich als Diener des reichen Ägypters Potiphar den Zudringlichkeiten von dessen Gattin erwehren muss.

Auch bei diesem Vortrag verschmolzen die vier ausführenden Chöre zu einer perfekten Klangeinheit. Die nächsten vier Stücke gestaltete der Schlafhorst-Chor dann allein: Aus dem Musical „Mamma Mia“ erklangen die Nummern „Dancing Queen“, „Mamma Mia“ und „Mich trägt ein Traum“. Mit „Maria“ folgte dann einer der bekanntesten Lieder aus der „West Side Story“ von Leonard Bernstein. Hier gefiel Matthias Franken mit einem gelungenen Solo. Danach stand noch eine kleine Gruppe namens „Just for fun“ auf der Bühne: Ihr waren der Gesänge aus der „Titanic“ sowie „I don´t know him“ und „Let the sunshine“ aus „Hair“ anvertraut. Erst bei dem Schlager „Kann es wirklich Liebe sein“ aus „König der Löwen“ und dem „Lied des Volkes“ aus „Les Miserables“ kamen wieder sämtliche Chöre zum Einsatz.

Im zweiten Teil des Konzertes wurde zunächst das „Lied des Volkes“ wieder aufgenommen. In „Memories“ gestaltete Marie-Terese Mertens den Solopart auf fulminante Weise, ebenso glänzte Doris Esser bei „Closer to heaven“ aus dem Musical „Gaudí“. Da durfte auch der Chorgesang der Nonnen „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“ nicht fehlen, wobei die Frauenstimmen der Kirchenchöre zu Hochform aufliefen. „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus „Tabaluga“ sowie zwei Potpourris aus den Musicals „Phantom der Oper“ und „Starlight Express“ rundeten ein glänzend gelungenes Konzert ab.

Rauschender Beifall war am Ende der verdiente Lohn für die Sängerinnen und Sänger, die sich mit dem Udo Jürgens-Schlager „Ich war noch niemals in New York“ bedankten.

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