Schimmelpilz: Teverener Kita muss saniert werden

Von: jpm
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Der Eingang der Teverener Kita: Wenn es gut läuft, wird auch der Außenbereich neu gestaltet. Foto: Jan Mönch

Geilenkirchen-Teveren. Das Gebäude der Teverener Kindertagesstätte muss saniert werden. Ursächlich sind Befall durch Schimmelpilz sowie Feuchtigkeit, die ins Gebäude eingedrungen ist.

Zurzeit werden zwei Sanierungskonzepte erstellt, eines für den Kellerbereich des Hauptgebäudes und ein weiteres für den Kellerbereich des Nebengebäudes. Dies teilt die Stadt mit und reagiert damit auch auf die Klagen beunruhigter Eltern. Zugleich weist die Stadt jedoch Behauptungen zurück, an dem Gebäude lägen „massive bauliche Mängel“ vor. Hierbei handele es sich um „völlig unbegründete und überzogene Panikmache“, eine gefahrlose Nutzung sei grundsätzlich bedenkenlos möglich.

Für die besagten Kellerräume gilt dies allerdings offenbar nicht. Sowohl die Mensa mit Küche, die im Keller des Hauptgebäudes liegt, als auch der Keller des Nebengebäudes sind bis auf weiteres gesperrt. Im Mensabereich ist hierfür offenbar ein bauliches Problem ausschlaggebend: Bei den Regenfällen der vergangenen Wochen, so die Stadt, sei Wasser durch das Mauerwerk eingetreten. Außerdem sei an einer Fensterlaibung Schimmelpilz festgestellt worden.

Ferner lägen in einem Raum im Erdgeschoss Feuchtigkeitsschäden vor, jedoch ohne dass diese Schimmelpilz nach sich gezogen hätten. Im Keller des Nebengebäudes indes wurde festgestellt, dass die Außenwände von Schimmelpilz befallen sind, wodurch auch die Raumluft belastet ist. Zwecks Sanierung werde es eventuell notwendig sein, den Keller vollständig freizulegen und neu abzudichten. In diesem Fall, aber nur dann, würde wahrscheinlich auch der Außenbereich der Kita mit angepackt. Schon seit langem hat die Einrichtungsleitung deutlich gemacht, dass man sich neue Spiel- und Bewegungsflächen wünscht.

Das Schimmelpilzproblem ist offenbar bekannt, seit im September und Oktober Messungen und Kontaktproben durch ein Fachbüro für Umwelttechnologie vorgenommen worden sind. Bei Messungen im November vergangenen Jahres hingegen sei noch alles in Ordnung gewesen, teilt die Stadt mit, womit sicherlich der Vermutung vorgebeugt werden soll, das Problem könnte schon länger bestanden haben und nicht bemerkt worden sein.

Billig wird die ganze Geschichte nicht. Stadtbetriebsleiter Andreas Eickhoff schätzt die Kosten betont vorsichtig auf zwischen 200 000 und 500 000 Euro. Festlegen möchte er sich aber nicht. „Gerade Altbausanierungen sind immer eine Wundertüte“, sagt er. Saniert werde aber in jedem Fall, daran sei nicht zu rütteln.

Die Stadt verspricht „maximale Transparenz“.

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