Scherpenseeler Umgehung: Aufnahme in Verkehrswegeplan?

Von: jpm
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Scherpenseel ist stark vom Durchgangsverkehr in die Niederlande belastet, die Bundesstraße würde als Ortsumgehung fungieren. Foto: jpm

Kreis Heinsberg. Das Bundesverkehrsministerium prüft die Aufnahme einer Bundesstraße, die die Niederlande mit dem Kreis Heinsberg verbindet, in den Bundesverkehrswegeplan (BVWP). Ob es so kommt, ist jedoch offen: Sämtliche Projekte befänden sich noch in der Bewertung, seriöse Aussagen zur Einstufung seien zurzeit nicht möglich, hieß es am Donnerstag aus Berlin.

Der Entwurf des BVWP soll Mitte März vorgestellt werden. „Bis dahin ist jede Äußerung Spekulation“, so die Einschätzung des Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers (CDU). Der SPD-Abgeordnete Norbert Spinrath schloss sich dem an, sprach aber vorsichtig von einem „positiven Bauchgefühl“.

Selbst wenn das Projekt aufgenommen wird, heißt dies jedoch noch lange nicht, dass zeitnah etwas passiert. Im BVWP werden Projekte entweder mit „vordringlichem Bedarf“ oder mit „weiterem Bedarf“ eingestuft. Selbst bei Projekten mit „vordringlichem Bedarf“ können Jahre vergehen, bis sie in Angriff genommen werden.

Auch der Trassenverlauf, der schon vor Jahren für Diskussionen gesorgt hat, ist nach Kenntnisstand der Abgeordneten weiter offen. Dieser Frage würden die Behörden sich erst dann widmen, wenn klar ist, ob und mit welcher Priorität das Projekt in den BVWP aufgenommen wird.

Spinrath sagte am Donnerstag, dass eine Lösung gefunden werden müsse, die einerseits Scherpenseel entlastet, aber andererseits keine unzumutbare zusätzliche Belastung für Teveren bedeutet.

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