Sanierungskonzept: Jugendliche sollen Bolzplätze behalten

Von: Manfred Hahn
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Geilenkirchen. Das Entwicklungs- und Sanierungskonzept für die Sportfreianlagen der Stadt ist auf den Weg gebracht. Der Verwaltungsvorlage mit einem überarbeiteten Konzept stimmte der Ausschuss für Bildung, Soziales, Sport und Kultur am Dienstag ohne Gegenstimmen zu.

Bereits im November hatte der Konzeptentwurf einer Planungsfirma dem Ausschuss vorgelegen, doch dieser wurde von Fraktionen übereinstimmend für unzureichend gehalten. Mit der nun überarbeiteten Prioritätenliste seien auch die Verein einverstanden, erklärte für die Verwaltung Gort Houben im Ausschuss. Das bestätigte auch Karin Hölscher als Vorsitzende des Stadtsportverbandes, der in die Überarbeitung einbezogen war.

Dass man nun auf dem richtigen Weg sei, bescheinigte Grünen-Sprecher Jürgen Benden der Verwaltung. Mit der Arbeit der Planungsfirma sei seine Fraktion dagegen sehr unzufrieden gewesen. Obwohl insgesamt noch nicht über Einzelmaßnahmen diskutiert wurde, sprach er eine davon schon an: Bei der beabsichtigten Aufgabe der Sportplätze in Prummern und Tripsrath müsse man alles daran setzen, dass diese als Bolzplätze für die Jugend erhalten blieben, da solche Plätze dringend gebraucht würden.

Eigenleistung klären

Dass auch die Verwaltung mit der Arbeit der Fachplaner unzufrieden war, bestätigte Beigeordneter Herbert Brunen. Nun aber habe man ein gutes Konzept, auch im Hinblick auf die Finanzierung. Gort Houben erklärte, dass alle Einzelmaßnahmen noch einmal auch im Hinblick auf Eigenleistung mit den Vereinen besprochen und in den Fachausschüssen beraten werden.

Mit dem neuen Entwurf seien auch die irritierenden Angaben der Planungsfirma über angebliche Absichten zur Aufgabe des Sportplatzes Nirm-Kraudorf vom Tisch. Alle Fraktionen schlossen sich im Wesentlichen den Ausführungen von Jürgen Benden an und gaben einstimmig grünes Licht für die weitere Planung.

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