Sanierung der Kirche heiligt die Mittel

Von: mabie
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Für den Erhalt seiner Kirche
Für den Erhalt seiner Kirche tut Pfarrer Alfons Teufel (Detlef Kerseboom) fast alles: Da muss er auch schon mal den Rücken für einen Ritt des altledigen Heiratswilligen Hans Küsters (Manfred Walter) frei machen. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen-Beeck. „Dem Himmel sei Dank” gibt es wieder Theater in Beeck. Denn in ihrer inzwischen 21. Saison haben sich die Spielleute von der „Theatergruppe Beeck” das gleichnamige Stück von Komödienprofi Bernd Gombold vorgenommen.

Derzeit sieht es am Spielort, der Vereinsstätte Beeck am Gemeindeberg, zwar noch nicht so aus, als könnte sich am Samstag, 19. November, problemlos der Vorhang zur Premiere erheben. Doch das wissen die erfahrenen wie auch die neuen Mitglieder immer: Erstens werden wieder alle kommen und ihren Spaß haben, zweitens sitzen dann auch die Texte und Kostüme, und drittens passt dann auch das Bühnenbild ideal.

Derzeit proben die Aktiven mit viel Spaß, ein paar Leckereien und viel Einsatz noch vor der im Rohbau befindlichen Kulisse. Doch das tut der Freude am Spielen keinen Abbruch, schließlich ist der Inhalt des Stücks komplett auf lustige Irrungen und Wendungen ausgelegt. So versucht der tatsächlich Alfons Teufel (Detlef Kerseboom) getaufte Pfarrer mit nicht wirklich gebräuchlichen Methoden, Geld für die dringend benötigte Kirchensanierung aufzutreiben. Kartenspiele bis tief in die Nacht sind dabei für ihn ebenso kein Problem wie der Verkauf von illegal gebranntem Schnaps. Eines Tages ereilt den Geistlichen die in seinen Augen brillante Idee, die leerstehenden Räume im großen Pfarrhaus zu vermieten.

Kurz bevor die ersten Übernachtungsgäste einchecken, steht aber der ebenso unerwartete wie unerwünschte Besuch des gestrengen Domkapitulars Dr. Jüngling (Leo Claßen) auf dem Programm. Der Kapitular soll die ungewöhnlichen Vorgänge in der Pfarrgemeinde untersuchen und ist schockiert, mit welchen Mitteln der Pfarrer das Kirchenschiff vor dem Untergang retten will.

Verwechslungen und Eskapaden dieser dreiaktigen Komödie versprechen natürlich auch die Auftritte der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Elfriede Engel (Petra Weyand), des Messners Johannes Höll (Hubert Mones), seiner Frau Emma (erstmals dabei: Gisela Jansen), der Pfarrhaushälterin Hermine (Regina Mones), sowie Uschi Engel (Christina Hensen), der Nichte der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden. Dazu gesellen sich noch Siggi Bischof (Guido Küppers), seines Zeichens heimlicher Freund von Uschi, die Aerobic-Lehrerin Heidi Blum (Lorna Schmitz), der altledige Heiratswillige Hans Küsters (Manfred Walter) und Handarbeitslehrerin Heidemarie Rosenfeld (ebenfalls erstmals mit von der Partie: Gerda Cüster). In Schach gehalten und an den richtigen Stellen mit dem nötigen Know-how versehen wird die Truppe von Regisseur Friedhelm Schmitz, der hinter und in den Kulissen von den Souffleusen Trude Hamacher und Nelly Pfingsten sowie den Maskenbildnerinnen Julia Kohnen, Gerda Ollertz und Vera Schulze unterstützt wird.

„Natürlich haben wir noch ein wenig Lokalkolorit eingestreut”, verspricht Schmitz noch zusätzlichen Spaß an den Aufführungen. Verraten wird zwar noch nichts Genaues, doch der Bürgermeister, ein paar bekannte Geilenkircher Gastronomiebetriebe und auch die „Mexican Party” werden eine Rolle spielen.

Karten für die Komödie „Dem Himmel sei Dank” der Theatergruppe Beeck gibt es bei Maria Zobel, Am Weiher 20, in Beeck, Telefon 02453/2166, und Regina Mones, Gemeindeberg 1, in Beeck, Telefon 02453/2739, sowie in der Buchhandlung Lyne von de Berg, Gerbergasse 1, in Geilenkirchen, Telefon 02451/2274, zum Preis von je sechs Euro.

Die insgesamt sieben Aufführungstermine sind: Samstag, 19. November, 19.30 Uhr; Sonntag, 20. November, 15.30 Uhr; Freitag, 25. November, 20 Uhr; Samstag, 26. November, 20 Uhr, Sonntag, 27. November, 15.30 Uhr; Freitag, 2. Dezember, 20 Uhr, Samstag, 3. Dezember, 20 Uhr. Alle Aufführungen sind in der Vereinsstätte Beeck, Gemeindeberg 2.

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