Stahe/Birgden - Rosenmontag: In Birgden und in Stahe sind die Jecken los

Rosenmontag: In Birgden und in Stahe sind die Jecken los

Von: hama
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Die einen freuten sich über Küsschen, wie Ehrenbürgermeister Hein Aretz, die anderen über Kamelle oder einfach die Schönheit des Karnevals an sich.
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Während der Zug in Gangelt ausgefallen war, wurde in Birgden und in Stahe gefeiert, was das Zeug hält. Foto: Karl-Heinz Hamacher
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Die einen freuten sich über Küsschen, wie Ehrenbürgermeister Hein Aretz, die anderen über Kamelle oder einfach die Schönheit des Karnevals an sich. Foto: Karl-Heinz Hamacher
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Die einen freuten sich über Küsschen, wie Ehrenbürgermeister Hein Aretz, die anderen über Kamelle oder einfach die Schönheit des Karnevals an sich.

Stahe/Birgden. Absagen oder ziehen? Diese Frage ließ den Gangelter Ehrenbürger Heinrich Aretz seine Birgdener Vereinsvertreter Montagvormittag zusammenrufen. Schnell war die Entscheidung für den Umzug getroffen: Der Zug sollte stattfinden.

Schließlich galt es doch, ein Jubiläum zu feiern. Vor genau 40 Jahren hat Heinrich Aretz den Karnevalszug ins Leben gerufen, und genau so lange ist auch der Musikverein schon dabei. Das war zwar kein Jubiläum im närrischen Sinne, also keine Schnapszahl, aber trotzdem wäre gerade unter diesen Umständen eine Absage besonders schade gewesen.

So zogen dann 16 Wagen und Gruppen, teilweise von ziemlich düsteren Wolken begleitet, durch das Dorf und rund um den großen Pley. Gefeiert wurde neben der Kinderprinzessin natürlich das Dreigestirn mit Bäuerin Claudia (Kettler), Prinzessin Cindy (Wenmackers) und Jungfrau Anika (Frenken). „De Berder Muur“, die Mauer, die im Neubaugebiet leidenschaftlich und kontrovers diskutiert wird, brachte außerdem Dorfpolitik in die Runde.

19 Wagen und Gruppen machten sich von der Dorfstraße in Niederbusch aus auf den weiten Weg durch die Drei-Dörfer-Gemeinschaft. Niederbusch, Hohenbusch und Stahe freuten sich über „Pettersson und Findus“, „Raubtiere“ aus der „Seniorenabteilung“ der Jugendgruppe, Gäste aus Waldenrath, die Jugend aus Bauchem, Schotten und Clowns direkt aus dem Rodebachtal, Pinguine, deren Schnäbel gefährlich im Wind flatterten, Cowboys, Wikinger und Struwwelpeter. Natürlich wurde das Prinzenpaar Theo (Lang) I. und Karin (Jendrusch) von den Gästen entlang der Zugstrecke ebenso gefeiert wie all die anderen, die Sturm und Regen trotzten.

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