Rope Skipping Camp: Mischung aus Breakdance, Hip Hop und Akrobatik

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Übach-Palenberg. Die Trainingsgeräte heißen Single Rope, Wheel und Double Dutch. Ausgeführt werden damit easy, double oder tripple jumps. Wer ganz geübt und besonders fit ist, macht gleich einen push up oder frog. Wer jetzt nichts verstanden hat, braucht sich nicht zu schämen.

Schließlich stammen die Begriffe alle vom Rope Skipping, und diese Sportart ist in unseren Breiten noch nicht so bekannt. Bis auf Übach-Palenberg, denn hier haben sich begeisterte junge Sportler diesem Sport mit Haut und Haar verschrieben. Und dass sie damit nicht alleine sind, zeigte das 1. Rope Skipping Trainingscamp des 1. FC Rheinland.

In der Dreifach-Sporthalle am Schulzentrum Übach trafen sich 55 Springer aus ganz Nordrhein-Westfalen. Aus Neuss, Bad Godesberg und Bergisch-Gladbach waren sie nach Übach-Palenberg angereist, um sich von den Brüdern Stannard in der hohen Kunst des „Seilchenspringens” unterweisen zu lassen.

Dass Seilchenspringen mehr ist als nur ein simples Kinderspiel, wissen nicht nur Klitschko und Co, die sich mit dem Seil ihre Kondition und Beinschnelligkeit erarbeiten. Beim Rope Skipping, mittlerweile zur ambitionierten Wettkampfsportart mit Weltmeisterschaften gereift, haben akrobatische Figuren und schnelle Sprünge, die zu fetziger Musik gezeigt werden, Einzug gehalten. Die beiden Trainer des Camps verstanden es meisterlich, die weiblichen Teilnehmer zu motivieren und in ihrer Sportart voran zu bringen.

Gesundes, leckeres Essen

Die zwei Skipper vom RSC Stuttgart, Daniel Stannard, mehrmaliger deutscher Meister, und sein Bruder Steven, mehrmaliger deutscher Meister und amtierender Europameister, unterrichteten die Springer im Alter von sieben bis 20 Jahren entsprechend ihres Levels: Neue Sprünge und Kombinationen mit den verschiedenen Seilen wurden so ausgiebig erlernt.

Organisiert hatte das Camp Brigitte Petschel, Rope Skipping Trainerin des 1. FC Rheinland. Tatkräftige Unterstützung erhielt sie von den Eltern, die die Kinder an den zwei Tagen mit leckerem und gesundem Essen und Getränken fit hielten. Denn die Trainingseinheiten kosteten Kraft: Wohl kaum einer verließ nach dem Wochenende das Camp ohne Muskelkater. Doch gejammert wurde nicht, dafür machte es allen zu viel Spaß. „Es gibt nichts Schöneres, wenn die Kids müde vom Training sind und mit strahlenden Augen die Halle verlassen”, zeigte sich auch Brigitte Petschel begeistert.

Den Abschluss des gelungenen Trainingscamps bildete eine kleine Vorführung mit den erlernten neuen Sprüngen. Und was man alles erreichen kann, wenn man Talent und genügend Trainingsfleiß an den Tag legt, zeigten Steven und Daniel Stannard zum Schluss: Einen Ausschnitt ihrer aktuellen Kür, mit der sie Ende Juli/Anfang August zur Weltmeisterschaft nach England fahren. Die Zuschauer staunten nicht schlecht, als sie die halsbrecherischen Kunststücke der zwei Trainer sahen: eine Mischung aus Breakdance, Hip Hop und Akrobatik im Seil.

Trainingszeiten der Rheinländer sind immer freitags in der Sporthalle Scherpenseel: 16 bis 17 Uhr für Anfänger, 17 bis 19 Uhr für Fortgeschrittene.
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